Mounjaro® Tirzepatid

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Wie schnitt Mounjaro® (Tirzepatid) im Vergleich zu Insulin Glargin als Zusatztherapie in Patienten mit Typ-2 Diabetes (T2D) und hohem kardiovaskulärem Risiko ab (SURPASS-4)?

SURPASS-4 verglich Tirzepatid und Insulin Glargin mit oralen antihyperglykämischen Medikamenten in Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.

AT_DE_cFAQ_TZP104_COMPARISON_WITH_GLARGINE_AND_ORAL_ANTIHYPERGLYCEMICS_SURPASS-4
AT_DE_cFAQ_TZP104_COMPARISON_WITH_GLARGINE_AND_ORAL_ANTIHYPERGLYCEMICS_SURPASS-4
de

Was ist Tirzepatid und was ist SURPASS-4?

Tirzepatid ist angezeigt zur Behandlung von Erwachsenen mit unzureichend eingestelltem Diabetes mellitus Typ 2 als Ergänzung zu Diät und Bewegung.1

Tirzepatid ist ein GIP- (Glukose-abhängiges insulinotropes Polypeptid) und GLP-1 (Glukagon-like Peptide-1) -Rezeptoragonisten zur einmal wöchentlichen subkutanen Verabreichung.1

SURPASS-4 war eine 52-wöchige, offene, randomisierte Phase-3-Studie zum Vergleich von Tirzepatid 5, 10 und 15 mg einmal wöchentlich mit titriertem Insulin Glargin einmal täglich zusätzlich zu mindestens 1 und bis zu 3 oralen antihyperglykämischen Medikamenten (Metformin, Sulfonylharnstoffe oder Natrium-Glucose Cotransporter-2 Inhibitoren) bei 2002 Erwachsenen mit T2D und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko.2

Der primäre Endpunkt der Studie war zu zeigen, dass Tirzepatid 5, 10, und 15 mg einmal wöchentlich Insulin Glargin täglich hinsichtlich der mittleren Veränderung des HbA1c gegenüber dem Ausgangswert nach 52 Wochen in Patienten mit T2D und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko nicht unterlegen sind.2

  • Tirzepatid 10, und 15 mg erreichten den primären Endpunkt und waren Insulin Glargin hinsichtlich der Veränderung von HbA1c gegenüber dem Ausgangswert nach 52 Wochen nicht unterlegen.
  • Außerdem waren Tirzepatid 5, 10, und 15 mg nach 52 Wochen Insulin Glargin überlegen bei
    • der mittleren Veränderung von HbA1c gegenüber dem Ausgangswert
    • der mittleren Veränderung des Gewichts gegenüber dem Ausgangswert
    • dem Anteil der Teilnehmer die HbA1c <7,0% erreichten.2

Die am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse (AEs) bei Patienten, die mit Tirzepatid behandelt wurden, waren gastrointestinaler Natur und häufiger bei Tirzepatid als bei Insulin Glargin. Sie waren leicht bis mittelschwer, traten gewöhnlich während der Dosiseskalationsphase auf und nahmen bei kontinuierlicher Anwendung ab.2 

Episoden von Hypoglykämien waren bei Patienten, die Tirzepatid erhielten, geringer als bei Patienten, die Insulin Glargin erhielten. Bei Patienten, die Tirzepatid erhielten, wurden Hypoglykämien häufiger bei Teilnehmern beobachtet, die eine Hintergrundtherapie mit einem Sulfonylharnstoff erhielten.2

In einer Population mit langjährigem Diabetes und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko zeigte Tirzepatid im Vergleich zu Insulin Glargin kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-4).2 

Design und Ergebnisse der SURPASS-4 Studie im Detail

Wichtigste Einschluss- und Ausschlusskriterien

Einschlusskriterien für diese Studie waren

  • Typ-2-Diabetes (T2D)
  • glykiertes Hämoglobin (HbA1c )≥7.5% und ≤10.5% beim Screening
  • Body-Mass-Index (BMI) ≥ 25 kg/m2 bei stabilem Gewicht
  • erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse, und 
  • stabile Behandlung und Dosis von mindestens 1 und nicht mehr als 3 Arten von oralen antihyperglykämischen Medikamenten (oral antihyperglycemic medication, OAM; Metformin, SGLT-2-Hemmer oder Sulfonylharnstoffe erlaubt).2

Ausschlusskriterien für diese Studie waren

  • Typ-1-Diabetes
  • Pankreatitis in der Vorgeschichte
  • Vorgeschichte von Herzinfarkt, Schlaganfall oder Krankenhausaufenthalt wegen kongestiver Herzinsuffizienz in den letzten 2 Monaten
  • Verwendung von OAM außer Metformin, SGLT-2-Inhibitoren oder Sulfonylharnstoffen während der letzten 3 Monate und
  • Proliferative diabetische Retinopathie oder Makulopathie in der Vorgeschichte (oder nicht proliferative diabetische Retinopathie, die eine akute Behandlung erfordert).2

Studiendesign

Die SURPASS-4 Studie randomisierte 2002 Teilnehmer in der Europäischen Union, Kanada, den Vereinigten Staaten von Amerika, Australien, Israel, Taiwan, Brasilien, Argentinien, und Mexiko in einem 1:1:1:3 Verhältnis um Tirzepatid 5, 10, oder 15 mg, oder Insulin Glargin mit mindestens 1 und nicht mehr als 3 Arten von OAMs (Metformin, SGLT-2-Hemmer oder Sulfonylharnstoffe) zu erhalten.2

Der primäre Endpunkt der Studie war zu zeigen, dass Tirzepatid 5, 10, und 15 mg Insulin Glargin hinsichtlich der mittleren Veränderung des HbA1c gegenüber dem Ausgangswert nach 52 Wochen in Patienten mit T2D und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko nicht unterlegen sind.2

Das Studiendesign umfasste einen 52-wöchigen Zeitraum. Davon waren bis zu 24 Wochen eine Dosiseskalationsphase. Die Anfangsdosis von Tirzepatid betrug 2,5 mg einmal wöchentlich für 4 Wochen und wurde alle 4 Wochen in 2,5 mg Schritten gesteigert, bis die zugewiesene Dosis von 5, 10 oder 15 mg erreicht war (SURPASS-4 Studiendesign ). Die Anfangsdosis von Insulin Glargin betrug 10 I.E./Tag, titriert um eine Nüchternserumglukose (FSG) < 5,6 mmol/l (< 100 mg/dl), nach einem Treat-to-Target-Algorithmus zu erreichen.2

SURPASS-4 Studiendesign2 

Abkürzungen: FSG = Nüchternserumglukose (fasting serum glucose); QD = einmal täglich; QW = einmal wöchentlich; SGLT-2i = Natrium-Glukose Cotransporter-2 Inhibitor (sodium-glucose cotransporter-2 inhibitor); SU = Sulfonylharnstoff (sulfonylurea); TTT = Treat-to-Target;

a Teilnehmer werden die Studienmedikation mindestens 12 Monate aber nicht länger als 24 Monate erhalten. 

b All Teilnehmer werden eine 801 Visite, sowie einen Sicherheits-Follow-Up 4 Wochen nach ihrer letzten Visiten bei der sie noch eine Studienmedikation erhielten duchführen.
c Die Anfangsdosis von Insulin Glargin ist 10 I.E./Tag vor dem Schlafengehen, titriert auf ein FSG < 5,6 mmol/l (< 100 mg/dl), nach einem TTT-Algorithmus (Riddle et al. 2003). 

d Die Patienten titrieren die Insulin Glargin Dosis wöchentlich und treffen die Dosisentscheidung mit dem Prüfarzt für die ersten 8 Wochen (Telefon oder Arztbesuch). Von Woche 8 bis Woche 16 setzen die Patienten die Titration durch eine telefonische Beratung oder einen Klinikbesuch jede zweite Woche fort, mit 3 Wochen zwischen den Besuchen 13 und 14.

Baseline-Demografie und klinische Merkmale randomisierter Patienten

Baseline-Demografie und klinische Merkmale randomisierter Patienten finden Sie in SURPASS-4: Baseline-Demografie und klinische Merkmale randomisierter Patienten.2 

SURPASS-4: Baseline-Demografie und klinische Merkmale randomisierter Patienten2

Parametera

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg

N=328

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin

N=1000

Total

N=1995

Alter (Jahre)

62,9±8,6

63,7±8,7

63,7±8,6

63,8±8,5

63,6±8,6

Weiblich, n (%)

131 (40)

119 (36)

135 (40)

364 (36)

749 (38)

Ethnische Herkunft, n (%)

Asiatisch

15 (5)

16 (5)

8 (2)

31 (3)

70 (4)

Schwarz oder Afroamerikanisch

13 (4)

17 (5)

11 (3)

32 (3)

73 (4)

Kaukasisch

260 (79)

259 (79)

285 (85)

825 (83)

1629 (82)

Dauer des Diabetes (Jahre)

11,1±7,1

12,0±7,5

11,5±7,5

12,0±7,7

11,8±7,5

HbA1c (%)

8,52±0,84

8,59±0,91

8,52±0,98

8,50±0,85

8,52±0,88

FSG, mmol/L (mg/dL)

9,57±2,73

(172,3±49,11)

9,75±2,89

(175,5±51,93)

9,67±2,99

(174,1±53,84)

9,37±2,76

168,4±49,72

9,51±2,82

171,2±50,75

Gewicht (kg)

90,3±20,32

90,6±18,21

90,0±16,34

90,2±19,00

90,3±18,66

BMI (kg/m2)

32,6±6,06

32,8±5,51

32,5±5,02

32,5±5,55

32,6±5,54

CVD in der Vorgeschichte, n (%)

275 (84)

296 (90)

293 (87)

874 (87)

1738 (87)

eGFR (mL/min/1,73 m2)​

80,3±22,66

81,4±20,44

81,6±21,22

81,5±20,78

81,3±21,11

Nimmt SGLT-2i, n (%)

78 (24)

81 (25)

86 (25)

256 (26)

501 (25)

Nimmt Sulfonylharnstoff, n (%)

189 (57)

181 (55)

179 (53)

537 (54)

1086 (54)

Nimmt Metformin, n (%)

306 (93)

316 (96)

317 (94)

954 (95)

1893 (95)

Abkürzungen: BMI = Body-Mass-Index; CVD = kardiovaskuläre Erkrankung (cardiovascular disease); eGFR = geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate); FSG = Nüchternserumglukose (fasting serum glucose); HbA1c = glykiertes Hämoglobin; LSM = Methode der kleinsten Quadrate (least squares mean); mITT = modifizierte Intention-to-Treat; SGLT-2i = Natrium-Glukose Cotransporter-2 Inhibitor (sodium-glucose co-transporter-2 inhibitor); TZP = Tirzepatid. 

aDaten sind Mittelwert ± Standardabweichung, wenn nicht anders angegeben; alle randomisierten Teilnehmer die mindestens 1 Dosis der Studienmedikation erhielten (mITT Population).

Behandlungsabbrüche

Eine Zusammenfassung der Behandlungsabbrüche finden Sie in SURPASS-4: Zusammenfassung der Behandlungsabbrüche einschließlich des Sicherheits-Follow-Up.2 

SURPASS-4: Zusammenfassung der Behandlungsabbrüche einschließlich des Sicherheits-Follow-Up2

Parametera

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg

N=330

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin 

N=1005

Allgemeine Behandlungsabbrüche

51 (15,5)

44 (13,3)

55 (16,3)

139 (13,8)

Behandlungsabbrüche aufgrund eines unerwünschten Ereignis

24 (7,3)

26 (7,9)

30 (8,9)

19 (1,9)

Abkürzungen: mITT = modifizierte Intention-to-treat; TZP = Tirzepatid. 

aDaten sind n (%); alle randomisierten Teilnehmer. N = alle randomisierten Teilnehmer die mindestens 1 Dosis der Studienmedikation erhielten (mITT Population).

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Wirksamkeitsergebnisse

Tirzepatid 5, 10 und 15 mg waren titriertem Insulin Glargin nach 52 Wochen überlegen bei (SURPASS-4: Primäre und Sekundäre Endpunkte in Woche 52 )

  • der mittleren Veränderung von HbA1c gegenüber dem Ausgangswert
  • der mittleren Veränderung des Gewichts gegenüber dem Ausgangswert
  • dem Anteil der Teilnehmer die HbA1c <7,0% erreichten.2
SURPASS-4: Primäre und Sekundäre Endpunkte in Woche 522 

Parameter

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg

N=328

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin

N=1000

HbA1c, %

Ausgangswert

8,52±0,05 

8,60±0,05 

 8,52±0,05

8,51±0,03 

Veränderung gegenüber Ausgangswert nach 52 Wochen

-2,24±0,05

-2,43±0,05

-2,58±0,05

-1,44±0,03

Unterschied zu Insulin Glargin

-0,80 (-0,92; -0,68)**

-0,99 (-1,11; -0,87)**

-1,14 (-1,26; -1,02)**

--

Anteil der Teilnehmer, die die HbA1c Ziele erreichten, n (%)

<7,0%

264 (81)**

283 (88)**

303 (91)**

496 (51) 

<6,5%

215 (66)**

244 (76)**

271 (81)**

310 (32) 

>5,7%

75 (23)**

105 (33)**

144 (43)**

33 (3) 

FSG, mmol/L (mg/dL)

Ausgangswert

9,57±0,16

(172,3±2,81)

9,75±0,16

(175,7±2,84)

9,67±0,15

(174,2±2,78)

9,37±0,09

(168,7±1,62)

Veränderung gegenüber Ausgangswert nach 52 Wochen

-2,80±0,12

(-50,4±2,07)

-3,06±0,12

(-54,9±2,06)

-3,29±0,12

(-59,3±2,04)

-2,84±0,07

(-51,4±1,17)

Unterschied zu Insulin Glargin

0,04 (-0,22; 0,30)

1.0 (-3,7; 5,7)

-0,21 (-0,48; 0,05)

-3,6 (-8,2; 1,1)

-0,44 (-0,71; -0,18)

-8,0 (12,6; -3,4)*

--


Gewicht, kg

Ausgangswert

90,3±1,03

90,7±1,04

90,0±1,02

90,3±0,60

Veränderung gegenüber Ausgangswert nach 52 Wochen

-7,1±0,34

-9,5±0,34

-11,7±0,33

1,9±0,19

Unterschied zu Insulin Glargin

-9,0 (-9,8; -8,3)**

-11,4 (-12,1; -10,6)**

-13,5 (-14,3; -12,8)**

--

Anteil der Teilnehmer die Gewichtsverlust erreichten, n (%)

≥5%

(63)**

(78)**

(85)**

(8)

≥10%

(36)**

(53)**

(66)**

(2)

≥15%

(14)**

(24)**

(37)**

(<1)

Abkürzungen: FSG = Nüchternserumglukose (fasting serum glucose); HbA1c = glykiertes Hämoglobin; LSM = Methode der kleinsten Quadrate (least squares mean); TZP = Tirzepatid. 

Anmerkung: Daten sind LSM±Standardfehler oder n (%), wenn nicht anders angegeben.

Wirksamkeits-Estimand ist die Wirksamkeit vor Absetzen des Studienmedikaments ohne Einfluss der Wirkung einer antihyperglykämischen Notfalltherapie (durchgeführt unter Verwendung eines Wirksamkeitsanalyse-Sets). 

*p<0.001 und **p<0.0001 gegenüber Insulin Glargin. 

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Sicherheitsergebnisse

Die am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse von Patienten in den Tirzepatid Armen waren gastrointestinaler Natur. Sie waren leicht bis mittelschwer, vorübergehend, traten normalerweise während der Dosiseskalationsphase auf, und nahmen bei kontinuierlicher Anwendung ab. Einen Überblick über unerwünschte Ereignisse und der während der Behandlung aufgetretenen unerwünschten Ereignisse mit ≥5% Häufigkeit finden Sie in SURPASS-4: Überblick der unerwünschten Ereignisse bis Ende des Sicherheits-Follow-Up  und SURPASS-4: Während der Behandlung aufgetretene unerwünschte Ereignisse mit ≥5% Häufigkeit bis Ende des Sicherheits-Follow-Up .2 

SURPASS-4: Überblick der unerwünschten Ereignisse bis Ende des Sicherheits-Follow-Up2 

Parameter

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg 

N=328

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin

N=1000

Patienten mit ≥1 TEAE

232 (71)

241 (74)

259 (77)

679 (68)

SAE

48 (15)

54 (17)

41 (12)

193 (19)

Toda

15 (5)

2 (<1)

8 (2)

35 (4)

Abkürzungen: mITT = modifizierte Intention-to-Treat; SAE = schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis (serious adverse event); TEAE = während der Behandlung aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event); TZP = Tirzepatid.

Anmerkung: Daten sind n (%), wenn nicht anders angegeben. mITT Population (Sicherheitsanalyse-Set). Teilnehmer können mehr als einer Kategorie zugeordnet werden. 

aTodesfälle sind ebenfalls in SAEs enthalten.

SURPASS-4: Während der Behandlung aufgetretene unerwünschte Ereignisse mit ≥5% Häufigkeit bis Ende des Sicherheits-Follow-Up2 

Parameter

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg 

N=328

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin

N=1000

Diarrhö

41 (13)

65 (20)

74 (22)

44 (4)

Übelkeit

39 (12)

53 (16)

76 (23)

23 (2)

COVID-19

15 (5)

14 (4)

19 (6)

59 (6)

Nasopharyngitis

10 (3)

16 (5)

16 (5)

65 (7)

Verringerter Appetit

29 (9)

36 (11)

35 (10)

5 (<1)

Erbrechen

16 (5)

27 (8)

29 (9)

16 (2)

Dyspepsie

18 (6)

27 (8)

26 (8)

13 (1)

erhöhte Lipase

10 (3)

13 (4)

21 (6)

18 (2)

Obstipation

17 (5)

14 (4)

14 (4)

5 (<1)

Abkürzungen: mITT = modifizierte Intention-to-Treat; mITT population = alle randomisierten Teilnehmer die mindestens 1 Dosis der Studienmedikation erhielten; TZP = Tirzepatid.

Anmerkung: Daten sind n (%). mITT Population (Sicherheitsanalyse-Set). Teilnehmer können mehr als einer Kategorie zugeordnet werden.

Episoden von Hypoglykämie wurden häufiger bei Teilnehmern beobachtet, die eine Hintergrundtherapie mit einem Sulfonylharnstoff erhielten. Die Gesamthäufigkeit von Hypoglykämien finden Sie in SURPASS-4: Häufigkeit von Hypoglykämien bis Ende des Sicherheits-Follow-Up .2 

SURPASS-4: Häufigkeit von Hypoglykämien bis Ende des Sicherheits-Follow-Up2 

Parameter

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg

N=328

TZP 15 mg

N=338

Insulin Glargin

N=1000

Hypoglykämie (BG ≤70 mg/dL)

112 (34)

107 (33)

127 (38)

641 (64)

Hypoglykämie (BG <54 mg/dL)

29 (9)

20 (6)

27 (8)

191 (19)

Schwere Hypoglykämie

1 (<1)

0

3 (1)

11 (1)

 Abkürzungen: BG = Blutglukose; mITT = modifizierte Intention-to-Treat; TZP = Tirzepatid. 

Anmerkung: mITT Population (Sicherheitsanalyse-Set). Nach Ausgangswert und inklusive Sicherheits-Follow-Up. Ausgeschlossen sind hypoglykämische Ereignisse, die nach Beginn einer neuen blutzuckersenkenden Therapie auftraten. Schwere Hypoglykämie sind definiert als Ereignisse, die externe Hilfe zur Verabreichung der Therapie erfordern.

In einer Population mit langjährigem Diabetes und erhöhtem kardiovaskulärem Risiko zeigte Tirzepatid im Vergleich zu Insulin Glargin kein erhöhtes Risiko für schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE-4, SURPASS-4: Zusammenfassung von MACE-4 Ereignissen bis zum Ende des Sicherheits-Follow-Ups ).2 

SURPASS-4: Zusammenfassung von MACE-4 Ereignissen bis zum Ende des Sicherheits-Follow-Ups2 

Parameter

TZP 5 mg

N=329

TZP 10 mg

N=328

TZP 15 mg

N=338

gepoolte TZP Arme

N=995

Insulin Glargin

N=1000

Hazard Rate

MACE-4, n (%)

19 (6)

17 (5)

11 (3)

47 (5)

62 (6)

0,74 (0,51; 1,08)a

kardiovaskulärer Todesfall

10 (3)

1 (<1)

5 (2)

16 (2)

21 (2)


Myokardinfarkt

7 (2)

9 (3)

3 (<1)

19 (2)

26 (3)


Aufgrund instabiler Angina Pectoris hospitalisiert

0

2 (<1)

2 (<1)

4 (<1)

8 (<1)


Schlaganfall

5 (2)

5 (2)

1 (<1)

11 (1)

13 (1)


Abkürzungen: MACE-4 = schwerwiegendes unerwünschtes kardiovaskuläres Ereignis (major adverse cardiovascular event); mITT = modifizierte Intention-to-Treat; mITT Population = alle randomisierten Teilnehmer die mindestens 1 Studienmedikation erhielten; TZP = Tirzepatid. 

mITT Population (Sicherheitsanalyse-Set). Alle Ereignisse wurden vom Clinical Endpoint Committee bestätigt. 

aPunktschätzung und 95 %-Konfidenzintervall der Hazard Rate beim Vergleich der gepoolten Tirzepatid Arme mit Insulin Glargin, die aus der Zeit-bis-zum-ersten-Ereignis-Analyse unter Verwendung des Cox-Proportional-Hazards-Modells ermittelt wurden.

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Referenzen

1Mounjaro [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande

2Del Prato S, Kahn SE, Pavo I, et al; SURPASS-4 Investigators. Tirzepatide versus insulin glargine in type 2 diabetes and increased cardiovascular risk (SURPASS-4): a randomised, open-label, parallel-group, multicentre, phase 3 trial. Lancet. 2021;398(10313):1811-1824. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)02188-7

Datum der letzten Prüfung: 14. Januar 2021


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