Emgality® Galcanezumab

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Verursacht Emgality® (Galcanezumab) Reaktionen an der Injektionsstelle?

Unerwünschte Ereignisse an der Injektionsstelle waren die am häufigsten berichteten unerwünschten Ereignisse in den Phase-3-Studien. Die meisten Ereignisse waren leicht bis mittelschwer und führten nicht zum Abbruch der Medikation.

AT_DE_cFAQ_GLC103_INJECTION_SITE_REACTIONS_MIGRAINE
AT_DE_cFAQ_GLC103_INJECTION_SITE_REACTIONS_MIGRAINE
de

Reaktionen an der Injektionsstelle in der Fachinformation

Schmerzen oder Reaktionen an der Injektionsstelle

Als Nebenwirkungen wurden in den klinischen Studien zu Migräne unter der Gabe von 120 mg bzw. 240 mg berichtet: 

  • Schmerzen an der Injektionsstelle (10,1 %/11,6 %),
  • Reaktionen an der Injektionsstelle (9,9 %/14,5 %).1

Anmerkung: Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.1 Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis 240 mg Galcanezumab einmal monatlich werden hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Bezüglich Reaktionen an der Injektionsstelle waren die am häufigsten berichteten Ereignisse (≥ 1 %) die in klinischen Studien beobachtet oder nach Markteinführung gemeldet wurden:

  • Reaktionen an der Injektionsstelle
  • Erytheme an der Injektionsstelle,
  • Pruritus an der Injektionsstelle,
  • Blutergüsse an der Injektionsstelle,
  • Schwellungen an der Injektionsstelle.1

Die meisten Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle waren leicht bis mittelschwer. Weniger als 0,5 % der Patienten, die Galcanezumab während der Phase-3-Studien bekommen hatten, brachen die Behandlung aufgrund einer Reaktion an der Injektionsstelle ab.1

Die meisten Reaktionen an der Injektionsstelle wurde innerhalb von 1 Tag berichtet und verschwanden im Durchschnitt innerhalb von 5 Tagen.1

Bei 86 % der Patienten, die von Schmerzen an der Injektionsstelle berichteten, trat das Ereignis innerhalb von 1 Stunde nach der Injektion auf und endete durchschnittlich innerhalb eines Tages.1

Ein Prozent der Patienten, die Galcanezumab während der Phase-3-Studien erhielten, berichteten über starke Schmerzen an der Injektionsstelle.1

Pruritus

Pruritus ist eine häufige Nebenwirkung von Galcanezumab. Pruritus wurde von 0,7 % und 1,2 % der Patienten berichtet, die 120 mg bzw. 240 mg Galcanezumab erhielten.1

Urtikaria

Urtikaria ist eine gelegentliche Nebenwirkung von Galcanezumab. Urtikaria wurde von 0,3 % und 0,1 % der Patienten berichtet, die 120 mg bzw. 240 mg Galcanezumab erhielten.1

Urtikaria kam gelegentlich vor. In klinischen Studien mit Galcanezumab wurden schwere Fälle von Urtikaria berichtet.1

Zurück zur Inhaltsübersicht.

Beschreibung der Migräne-Analysepopulation

AEs an der Injektionsstelle wurden in Galcanezumab-Studien der Phase 3 untersucht. Sie umfassten

  • 2 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 6-monatige Studien zur Prophylaxe episodischer Migräne (EVOLVE-1 und EVOLVE-2)2,3
  • 1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 3-monatige Studie zur Prophylaxe chronischer Migräne mit einer optionalen 9-monatigen offenen Verlängerungsphase (REGAIN)4
  • 1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte 3-monatige Studie zur Migräne-Prophylaxe mit einer optionalen 3-monatigen offenen Verlängerungsphase bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne, die von mehreren vorherigen Behandlungen zur Migräne-Prophylaxe (CONQUER) nicht profitiert hatten,5,6 und
  • eine 12-monatige offene Sicherheitsstudie bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne (CGAJ).7

Anmerkung: Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.1 Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis 240 mg Galcanezumab einmal monatlich werden hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Darüber hinaus werden auch AE an der Injektionsstelle aus einer doppelblinden, placebokontrollierten 6-monatigen Phase-2-Studie mit japanischen Patienten mit episodischer Migräne (Studie CGAN) zusammengefasst.8

Die unten aufgeführte Langzeit-Analysepopulation umfasst mit Galcanezumab behandelte Patienten aus der

  • doppelblinden und offenen Verlängerungsphase von REGAIN (Monat 0-12) und
  • der 12-monatigen offenen Sicherheitsstudie CGAJ.9

Bei den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN und CGAJ wurden unterschiedliche Medizinprodukte verwendet und die Injektionen wurden von verschiedenen Personen verabreicht, wie in Medizinprodukt und Injektionsverabreichung in Studien mit Galcanezumab zur Migräne-Prophylaxe gezeigt.

Medizinprodukt und Injektionsverabreichung in Studien mit Galcanezumab zur Migräne-Prophylaxe

In der Studie...

erhielten Patienten...

Verabreichung dera s.c. Injektionen...

Volumen

Verabreicht von

Verabreicht mit...

EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN2-4,10

2 s.c. Injektionenb

monatlich

1 mlc

Personal des Prüfzentrums

Fertigspritze

CGAJ7,11

1 oder 2 s.c. Injektionend

monatlich

1 mlc

Selbstverabreichunge

Fertigspritze oder Autoinjektorf

CONQUER4,6

1 oder 2 s.c. Injektioneng

monatlich

1 mlc

Personal des Prüfzentrums

Fertigspritze

CGAN8,10

1 oder 2 s.c. Injektionenb

monatlich

1 mlc

Personal des Prüfzentrums

Fertigspritze

Abkürzungen: s.c. = subkutan.

aZu den möglichen Injektionsstellen gehörten Bauch, Oberschenkel, Oberarm oder Gesäß.

bEVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN und CGAN: Die Patienten erhielten bei jeder Studienvisite 2 Injektionen s.c. mit je 1 ml. Die Patienten erhielten entweder Galcanezumab 120 mg (2 Injektionen Galcanezumab 120 mg als Aufsättigungsdosis bei der ersten Dosierungsvisite, gefolgt von jeweils 1 Injektion Galcanezumab 120 mg und Placebo bei allen darauffolgenden Dosierungsvisiten), Galcanezumab 240 mg (2 Injektionen Galcanezumab 120 mg) oder Placebo (2 Placebo-Injektionen).

cJede Injektion enthielt 1 ml.

dCGAJ: Auf 120 mg Galcanezumab randomisierte Patienten erhielten bei den Dosierungsvisiten anfänglich eine Aufsättigungsdosis von 240 mg (2 Injektionen s.c. von jeweils 120 mg; jeweils 1 ml) und dann bei jeder Dosierungsvisite 1 Injektion von 120 mg. Patienten, die auf 240 mg Galcanezumab randomisiert wurden, erhielten bei den Dosierungsvisiten 2 Injektionen s.c. mit je 120 mg.

eDas Personal des Prüfzentrums verabreichte die erste Injektion. Die Verabreichung durch den Patienten selbst/durch die Pflegeperson begann bei der zweiten Dosierungsvisite nach der Gabe der Aufsättigungsdosis durch das Personal des Prüfzentrums und der Überprüfung der Anweisungen zur Selbstinjektion.

fDie Patienten wurden von der Fertigspritze auf den Autoinjektor umgestellt. Die Umstellung begann, nachdem alle Patienten mindestens Monat 9 der Studie abgeschlossen hatten. 179 Patienten in der Studie CGAJ erhielten ≥ 1 Galcanezumab-Dosis mit dem Autoinjektor. Die Patienten verwendeten den Autoinjektor über bis zu 3 Monate.

gCONQUER: Zu Beginn der doppelblinden Behandlung erhielten die Patienten entweder 120 mg Galcanezumab (2 Injektionen 120 mg Galcanezumab als Aufsättigungsdosis bei der ersten Dosierungsvisite, gefolgt von 1 Injektion 120 mg Galcanezumab bei allen darauffolgenden Dosierungsvisiten) oder Placebo (2 Placebo-Injektionen bei der ersten Dosierungsvisite, gefolgt von 1 Placebo-Injektion bei nachfolgenden Dosierungsvisiten). Zu Beginn der offenen Behandlung erhielten alle Patienten 2 Injektionen, um im 3. Monat eine verblindete Galcanezumab-Aufsättigungsdosis von 240 mg zu ermöglichen. Patienten, die während der doppelblinden Behandlung auf Placebo randomisiert waren, erhielten eine Aufsättigungsdosis von 240 mg Galcanezumab, und Patienten, die während der doppelblinden Behandlung auf Galcanezumab randomisiert waren, erhielten 1 Injektion von 120 mg Galcanezumab und 1 Placebo-Injektion.

Zurück zur Inhaltsübersicht.

Migräne-Prophylaxe: Unerwünschte Ereignisse an der Injektionsstelle

Migräne-Prophylaxe: Unerwünschte Ereignisse an der Injektionsstelle

AE an der Injektionsstelle traten bei den mit Galcanezumab behandelten Patienten signifikant häufiger auf als bei den mit Placebo behandelten Patienten in den Studien:

Während der doppelblinden Behandlungsphase der CONQUER-Studie traten AEs an der Injektionsstelle bei Patienten unter Placebo (10 %) häufiger auf als bei mit Galcanezumab behandelten Patienten (6,9 %) (Zusammenfassung der unerwünschten Ereignisse an der Injektionsstelle: CONQUER-Studie).6

21,8 % der mit Galcanezumab behandelten Patienten in der Langzeit-Analysepopulation (REGAIN und CGAJ) berichteten über AE an der Injektionsstelle.9

Am häufigsten berichtete unerwünschte Ereignisse an der Injektionsstelle

Das am häufigsten berichtete AE an der Injektionsstelle war

  • Schmerzen an der Injektionsstelle bei EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN (10,9 % Galcanezumab gepoolt, 9,5 % Placebo) und in der Langzeit-Analysepopulation (8,1 % Galcanezumab gepoolt)9 und
  • Erythem an der Injektionsstelle in CONQUER (3,5 % Galcanezumab 120 mg, 2,6 % Placebo) und CGAN (21,0 % Galcanezumab gepoolt, 2,2 % Placebo).10

Migräne-Prophylaxe: Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse und Abbrüche

In keiner der Studien (EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CONQUER, CGAJ oder CGAN) wurden schwerwiegende AE an der Injektionsstelle berichtet.7,9,10,12,13 

Abbrüche aufgrund eines AE an der Injektionsstelle während der doppelblinden, placebokontrollierten Behandlung erfolgten in den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN mit einer Inzidenz von < 0,5 % und nur bei mit Galcanezumab behandelten Patienten9,12 sowie bei < 1 % in der Langzeitanalyse.9

AE an der Injektionsstelle, die in den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN zum Abbruch der Studie führten, waren 

  • mittelschwere unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle (n = 4)
  • mittelschwere Schmerzen an der Injektionsstelle (n = 1)
  • schweres Erythem an der Injektionsstelle (n = 1) und
  • mittelschwere Schwellung der Injektionsstelle (n = 1).9

Alle AE an der Injektionsstelle, die zum Abbruch führten, klangen ohne Restfolgen ab.10

Während der doppelblinden Behandlung in der CONQUER-Studie gab es keine Abbrüche aufgrund von AE an der Injektionsstelle und 1 Patient brach die Behandlung aufgrund eines Erythems an der Injektionsstelle während der offenen Behandlung ab.10,13

In der Langzeit-Analysepopulation brachen 9 Patienten die Teilnahme aufgrund von unerwünschten Ereignissen an der Injektionsstelle während der offenen Behandlung ab. Alle Abbrüche wurden nach mehreren Dosen Galcanezumab beobachtet.9

In der CGAN-Studie berichteten 2 mit Galcanezumab behandelte Patienten (240 mg) über schwere Reaktionen an der Injektionsstelle, jedoch brach nur 1 Patient die Teilnahme ab. Diese waren 

  • Erythem an der Injektionsstelle und Pruritus an der Injektionsstelle (Teilnahme aufgrund des Erythems an der Injektionsstelle abgebrochen) und
  • Pruritus an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Verhärtung an der Injektionsstelle (kein Abbruch).8

Migräne-Prophylaxe: Merkmale der unerwünschten Ereignisse an der Injektionsstelle

Bei der Mehrzahl der Patienten, die AE an der Injektionsstelle (ohne Schmerzen) aufwiesen, waren die Ereignisse

  • leicht bis mittelschwer 
  • traten am Tag der Injektion auf und
  • waren entweder am selben Tag oder einige Tage danach abgeklungen.7-10,12,13

In EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN hatten alle 67 mit Galcanezumab behandelten Patienten, die ein unspezifiziertes AE an der Injektionsstelle berichteten, mindestens 1 Nachbeobachtungsformular ausgefüllt, um die unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle weiter zu charakterisieren: Merkmale unspezifischer Reaktionen an der Injektionsstelle, die von mit Galcanezumab behandelten Patienten während der doppelblinden Behandlung berichtet wurden: EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN.9

Merkmale unspezifischer Reaktionen an der Injektionsstellea, die von mit Galcanezumab behandelten Patienten während der doppelblinden Behandlung berichtet wurden: EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN9,10

GMB 120 mg
n = 22

GMB 240 mg
n = 45

Schmerzen

81 %

71 %

Jucken

59 %

60 %

Ausschlag oder Rötung

59 %

84 %

Verhärtung der Injektionsstelle

59 %

44 %

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab.

aEin nicht-spezifisches unerwünschtes Ereignis einer Reaktion an der Injektionsstelle: Einige Prüfzentren dokumentierten ein unerwünschtes Ereignis einer "Reaktion an der Injektionsstelle" ohne weitere Angabe, während andere genauere Symptome des Patienten an der Injektionsstelle dokumentierten.

In CONQUER wurde jede Reaktion an der Injektionsstelle anhand einer Reihe von Folgefragen charakterisiert. Insgesamt berichteten 12,5 % der mit Galcanezumab behandelten Patienten über eine Reaktion an der Injektionsstelle, die anhand des Nachbeobachtungsformulars für die Reaktion an der Injektionsstelle bewertet wurde: Merkmale von Reaktionen an der Injektionsstelle, die von mit Galcanezumab behandelten Patienten in der CONQUER-Studie berichtet wurden.13 In der CONQUER-Studie wurden im Vergleich zu den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN mehr Details zu den Folgefragen erfasst.

Merkmale von Reaktionen an der Injektionsstelle, die von mit Galcanezumab behandelten Patienten in der CONQUER-Studie berichtet wurden13

Reaktionen an der Injektionsstelle

Zeitraum der Behandlung mit GMBa
n = 457
n (%)

Patienten mit > 1 ISR-Nachbeobachtungsformular

57 (12,47)

Schmerzen

Leicht

27 (5,9)

Mittelschwer

8 (1,8)

Schwer

2 (0,4)

Erythem

Sehr leicht

20 (4,4)

Deutlich rot

17 (3,7)

Leuchtend rot

3 (0,7)

Pruritus

Leicht

15 (3,3)

Mittelschwer

3 (0,7)

Schwer

1 (0,2)

Induration

Kaum spürbar

10 (2,2)

Leicht

3 (0,7)

Mittelschwer

5 (1,1)

Schwer

3 (0,7)

Ödem

Leicht

7 (1,5)

Mittelschwer

5 (1,1)

Schwer

5 (1,1)

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; ISR = Reaktion an der Injektionsstelle (injection-site reaction).

aDie Patienten wurden bis zu 6 Monate lang mit GMB (3 Monate doppelblind/3 Monate offen) oder bis zu 3 Monate lang mit GMB (3 Monate Placebo doppelblind/3 Monate GMB offen) behandelt.

In der CONQUER-Studie erhielten die meisten Patienten über einen Zeitraum von 6 Monaten entweder 3 oder 6 monatliche Injektionen, und die Anzahl der berichteten Reaktionen an der Injektionsstelle nahm mit der Anzahl der Dosen nicht zu.13

In der Langzeit-Analysepopulation stieg die Anzahl der berichteten Reaktionen an der Injektionsstelle (ohne Schmerzen) bei mit Galcanezumab behandelten Patienten mit der Verabreichung mehrerer Dosen nicht an. Insgesamt erhielten 81 % der Patienten 9 oder mehr Dosen Galcanezumab und die meisten Patienten berichteten über 1 bis 3 Ereignisse bei monatlichen Injektionen über 9 bis 12 Monate.9

Migräne-Prophylaxe: Reaktionen an der Injektionsstelle nach Antidrug-Antikörper-Status

Eine Post-hoc-Analyse der EVOLVE-1-, EVOLVE-2-, REGAIN- und CGAJ-Studien ergab keine Hinweise darauf, dass bei den mit Galcanezumab behandelten Patienten AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle durch TEADA (während der Behandlung aufgetretene, gegen das Arzneimittel gerichtete Antikörper) hervorgerufen wurden. Es gab keine spezifischen AE an der Injektionsstelle, die ausschließlich bei Patienten mit TEADA berichtet wurden.9,14

Bei Patienten mit TEADA, die über AE an der Injektionsstelle berichteten (AE an der Injektionsstelle und ADA bei mit Galcanezumab behandelten Patienten: Fälle in Phase-3-Studien zur Migräne-Prophylaxe, bei denen die Kriterien für die Kennzeichnung zur weiteren Überprüfung erfüllt wurden), 

  • berichtete 1 Patient über eine Entzündung an der Injektionsstelle vor der Entwicklung von TEADA, die nach dem Nachweis eines Titeranstiegs der Antikörper nicht wieder auftrat, und
  • hatten 2 Patienten bereits nachweisbare TEADA, bevor sie über einen Ausschlag an der Injektionsstelle berichteten.14
AE an der Injektionsstelle und ADA bei mit Galcanezumab behandelten Patienten: Fälle in Phase-3-Studien zur Migräne-Prophylaxe, bei denen die Kriterien für die Kennzeichnung zur weiteren Überprüfunga erfüllt wurden14

Bevorzugter Begriff

TEADA-Status

N

n (%)

Ausschlag an der Injektionsstelle

Ja

92

2 (2,2 %)

Nein

1562

10 (0,6 %)

Entzündung an der Injektionsstelle

Ja

92

1 (1,1 %)

Nein

1562

1 (0,1 %)

Abkürzungen: ADA = Antikörper gegen das Arzneimittel (anti-drug antibody); AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); TEADA = während der Therapie aufgetretener Antikörper gegen das Arzneimittel (treatment-emergent anti-drug antibody).

aDie Kriterien für die Überprüfung auf Einzelfallebene basierten auf dem Wahrscheinlichkeitsverhältnis und dem p-Wert aus dem Cochran-Mantel-Haenszel-Test, bei dem die Anteile von Patienten mit ≥ 1 bevorzugtem Begriff im Zusammenhang mit Injektionsstellen bei Patienten mit und ohne TEADA verglichen wurden, mit Stratifizierung nach Studie. Ereignisse mit einem Wahrscheinlichkeitsverhältnis > 2,0 oder p ≤ 0,05 erfüllten die Kriterien für die Kennzeichnung zur weiteren Überprüfung.

Zurück zur Inhaltsübersicht.

Spontane Meldungen nach der Markteinführung

MedDRA-Begriffe im Zusammenhang mit Reaktionen an der Injektionsstelle, die bis zum 27. März 2020 in der Datenbank zu spontanen AE von Eli Lilly and Company berichtet wurden, werden in Galcanezumab Melderaten für Reaktionen an der Injektionsstelle nach der Markteinführung bis zum 27. März 2020 zusammengefasst.10

Galcanezumab Melderaten für Reaktionen an der Injektionsstelle nach der Markteinführunga bis zum 27. März 202010

Gelegentlich berichtet (≥ 0,1 % und < 1 %)

Selten berichtet (≥ 0,01 % und < 0,1 %)

Sehr selten berichtet (< 0,01 %)

Erythem an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Jucken an der Injektionsstelle, Reaktion an der Injektionsstelle, Schwellungen an der Injektionsstelle

Blutergüsse an der Injektionsstelle, Beschwerden an der Injektionsstelle, Blutung an der Injektionsstelle, Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle, Verhärtung der Injektionsstelle, Verletzung an der Injektionsstelle, Reizung an der Injektionsstelle, Raumforderung an der Injektionsstelle, Ausschlag an der Injektionsstelle, Urtikaria an der Injektionsstelle, Wärme an der Injektionsstelle

Phlegmone an der Injektionsstelle, Kälte an der Injektionsstelle, Verfärbung an der Injektionsstelle, Trockenheit an der Injektionsstelle, Exfoliation an der Injektionsstelle, Extravasation an der Injektionsstelle, Hämatom an der Injektionsstelle, Hyperästhesie an der Injektionsstelle, Hypästhesie an der Injektionsstelle, Infektion an der Injektionsstelle, Gelenkerythem an der Injektionsstelle, Entzündung an der Injektionsstelle, Lazeration an der Injektionsstelle, Makula an der Injektionsstelle, Knötchen an der Injektionsstelle, Ödem an der Injektionsstelle, Blässe an der Injektionsstelle, Papel an der Injektionsstelle, Parästhesie an der Injektionsstelle, Plaque an der Injektionsstelle, Pustelbildung an der Injektionsstelle, Schorfbildung an der Injektionsstelle, Narbenbildung an der Injektionsstelle, Bläschen an der Injektionsstelle

Abkürzungen: MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities).

aBevorzugte Begriffe nach MedDRA

Nach der Markteinführung erhobene Daten repräsentieren nicht notwendigerweise die Häufigkeitsrate eines AE in einer behandelten Population, sondern sie stellen eine Melderate eines bestimmten AE an das Unternehmen dar. Spontanmeldungen von AE können sehr variabel sein und stellen keine angemessen kontrollierten klinischen Informationen dar, auf die sich eine Beurteilung der Frage stützen könnte, ob ein bestimmtes Arzneimittel der ursächliche Auslöser eines Ereignisses ist.15

Spontane Meldungen haben nur begrenzten Nutzen aufgrund von

  • fehlender Kontrollpopulation
  • nicht erfolgten Meldungen (under-reporting) oder verzerrter Meldung (reporting bias) und
  • fehlenden oder unvollständigen Informationen zu medizinischer Vorgeschichte oder Begleitmedikation.15

Zurück zur Inhaltsübersicht.

Vorbeugung und Behandlung von unerwünschten Ereignissen an der Injektionsstelle

Die Sicherheitshinweise bei subkutanen Injektionen umfassen:

  • das Medikament vor der Injektion 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen
  • Händewaschen
  • Reinigen und Trocknen der Stelle vor der Injektion
  • Wechsel der Injektionsstellen
  • keine Injektion in Bereiche mit empfindlicher, roter oder verhärteter Haut bzw. in Blutergüsse, und 
  • kein anschließendes Reiben oder Massieren der Injektionsstelle.10,16,17

Lindernde Maßnahmen

In der CONQUER-Studie wurden den Mitarbeitern empfohlen, vor oder nach der Injektion nach eigenem klinischem Ermessen lindernde Maßnahmen wie kalte Kompressen, Eisbeutel oder topische anästhesierende Creme an der Injektionsstelle anzuwenden.13  

Der Prozentsatz der Patienten, die zum Zeitpunkt der Injektion lindernde Maßnahmen anwendeten, war gering und in den verschiedenen Behandlungsgruppen während der doppelblinden Behandlung ähnlich: Lindernde Maßnahmen an Injektionsstellen während der doppelblinden Behandlung: CONQUER. Die am häufigsten verwendete lindernde Maßnahme war die Anwendung eines Eisbeutels.10

Lindernde Maßnahmen an Injektionsstellen während der doppelblinden Behandlung: CONQUER10,13

 

PBO
M = 916
n (%)

GMB 120 mg
M = 918
n (%)

Lindernde Maßnahmen vor der Injektion

12 (1,3)

15 (1,6)

Eisbeutel

10 (1,1)

15 (1,6)

Kalte Kompresse

2 (0,2)

0 (0,0)

Topische Betäubungssalbe oder schmerzstillende Salbe

0 (0,0)

0 (0,0)

Lindernde Maßnahmen nach der Injektion

23 (2,5)

29 (3,2)

Eisbeutel

19 (2,1)

27 (2,9)

Kalte Kompresse

4 (0,4)

2 (0,2)

Topische Betäubungssalbe oder schmerzstillende Salbe

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; M = Anzahl der Injektionen in der Analysepopulation; PBO = Placebo.

Wenngleich die Behandlung von AE an der Injektionsstelle in den Phase-3-Studienprüfplänen (EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CGAJ zur Migräne-Prophylaxe oder CGAL und CGAM zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen) nicht beschrieben wurde, war eine Prämedikation nicht verboten.10

Begleitmedikationen wie Acetaminophen (Paracetamol) und NSAR waren zulässig. Andere Begleitmedikationen wie topische Steroide und topische oder orale Antihistaminika waren nicht verboten. Die Verwendung von oralen Steroiden war verboten.10

Die Behandlung von AE an der Injektionsstelle in den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CGAJ, CGAL und CGAM lag im Ermessen der Prüfärzte.10 Die Entscheidung, ob ein Patient vor der Galcanezumab-Injektion vorbehandelt werden soll, sollte im Ermessen des verschreibenden Arztes liegen.

Faktoren für Schmerzen an der Injektionsstelle und unerwünschte Ereignisse

Schmerzen an der Injektionsstelle und AE nach s.c. Injektion können in Abhängigkeit von patientenbezogenen Faktoren, Wirkstoffeigenschaften und Zelldynamik an der Injektionsstelle variieren.9,18 Zu den Beispielen gehören 

  • Injektionsgeschwindigkeit (Schmerzen an der Injektionsstelle bei schnellen Injektionen)
  • Unterschiede in der Schmerztoleranz der Patienten
  • Temperatur der Formulierung (sollte idealerweise nahe der Körpertemperatur liegen)
  • Art des Injektionsgeräts (Fertigspritze oder Autoinjektor)
  • Injektionsvolumen (sollte idealerweise ≤ 3 ml sein)
  • physiologischer pH und 
  • Bestandteile.9

Wie in Zusammenfassung der AE an der Injektionsstelle während der doppelblinden Behandlungsphase in den Phase-3-Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN vermerkt, wurde bei kurzfristiger Exposition bei den mit Placebo und den mit Galcanezumab behandelten Patienten eine ähnliche Inzidenz von Schmerzen an der Injektionsstelle beobachtet. Dies könnte eine Erklärung für die Möglichkeit sein, dass formulierungsbasierte Faktoren zu Schmerzen an der Injektionsstelle geführt haben können, darunter 

  • ein nicht physiologischer pH-Wert von weniger als 7 (der Galcanezumab-pH beträgt 5,3 bis 6,3) und
  • das Vorhandensein von Polysorbat 80.9

Andere inaktive Bestandteile in der Galcanezumab-Formulierung umfassen L-Histidin, L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat und Natriumchlorid.9

Zurück zur Inhaltsübersicht.

Referenzen

1Emgality [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande.

2Stauffer VL, Dodick DW, Zhang Q, et al. Evaluation of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: the EVOLVE-1 randomized clinical trial. JAMA Neurol. 2018;75(9):1080-1088. http://dx.doi.org/10.1001/jamaneurol.2018.1212

3Skljarevski V, Matharu M, Millen BA, et al. Efficacy and safety of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: results of the EVOLVE-2 phase 3 randomized controlled clinical trial. Cephalalgia. 2018;38(8):1442-1454. http://dx.doi.org/10.1177/0333102418779543

4Detke HC, Goadsby PJ, Wang S, et al. Galcanezumab in chronic migraine: the randomized, double-blind, placebo-controlled REGAIN study. Neurology. 2018;91(24):e2211-e2221. http://dx.doi.org/10.1212/WNL.0000000000006640

5Detke HC, Reuter U, Lucas C, et al. Galcanezumab in patients with treatment-resistant migraine: results from the open-label phase of the CONQUER phase 3 trial. Eur J Neurol. 2020;27(suppl 1):298. Congress of the European Academy of Neurology abstract EPR2071. https://doi.org/10.1111/ene.14307

6Mulleners WM, Kim BK, Láinez MJA, et al. Safety and efficacy of galcanezumab in patients for whom previous migraine preventive medication from two to four categories had failed (CONQUER): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3b trial. Lancet Neurol. 2020;19(10):814-825. http://dx.doi.org/10.1016/S1474-4422(20)30279-9

7Camporeale A, Kudrow D, Sides R, et al. A phase 3, long-term, open-label safety study of galcanezumab in patients with migraine. BMC Neurol. 2018;18(1):188. http://dx.doi.org/10.1186/s12883-018-1193-2

8Sakai F, Ozeki A, Skljarevski V. Efficacy and safety of galcanezumab for prevention of migraine headache in Japanese patients with episodic migraine: a phase 2 randomized controlled clinical trial. Cephalalgia Rep. 2020;3:251581632093257. http://dx.doi.org/10.1177/2515816320932573

9Stauffer VL, Wang S, Bonner J, et al. Evaluation of injection-site-related adverse events with galcanezumab: a post hoc analysis of phase 3 studies in participants with migraine. BMC Neurol. 2020;20(1):194. https://doi.org/10.1186/s12883-020-01775-4

10Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.

11Stauffer VL, Sides R, Lanteri-Minet M, et al. Comparison between prefilled syringe and autoinjector devices on patient-reported experiences and pharmacokinetics in galcanezumab studies. Patient Prefer Adherence. 2018;12:1785-1795. http://dx.doi.org/10.2147/ppa.s170636

12Bangs ME, Kudrow D, Wang S, et al. Safety and tolerability of monthly galcanezumab injections in patients with migraine: integrated results from migraine clinical studies. BMC Neurol. 2020;20(1):25. https://doi.org/10.1186/s12883-020-1609-7

13Stauffer VL, Lanteri-Minet M, García-Azorín D, et al. Characterization of injection-site reactions from the CONQUER study of galcanezumab in patients with treatment-resistant migraine. Cephalalgia. 2020;40(suppl 1):18-110. Migraine Trust Virtual 2020 - Digital Symposium abstract MTV20-DP-053. https://doi.org/10.1177/0333102420962305

14Martinez JM, Hindiyeh N, Anglin G, et al. Assessment of immunogenicity from galcanezumab phase 3 trials in patients with episodic or chronic migraine. Cephalalgia. 2020;40(9):978-989. https://doi.org/10.1177/0333102420920642

15Goldman SA. Limitations and strengths of spontaneous reports data. Clin Ther. 1998;20(suppl 3):C40-C44. http://dx.doi.org/10.1016/S0149-2918(98)80007-6

16Ogston-Tuck S. Subcutaneous injection technique: an evidence-based approach. Nurs Stand. 2014;29(3):53-58. http://dx.doi.org/10.7748/ns.29.3.53.e9183

17Emgality [Bedienungsanleitung, Fertigpen]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande.

18Workman B. Safe injection techniques. Nurs Stand. 1999;13(39):47-53. https://doi.org/10.7748/ns1999.06.13.39.47.c2623

Glossar

AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event)

MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities)

NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika

SAE = schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis (serious adverse event)

s.c. = subkutan

TEADA = während der Therapie aufgetretener Antikörper gegen das Arzneimittel (treatment-emergent anti-drug antibody)

TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment emergent adverse event)

Anhang

Migräne-Prophylaxe: Zusammenfassung der unerwünschten Ereignisse an der Injektionsstelle

Zusammenfassung der AE an der Injektionsstelle während der doppelblinden Behandlungsphase in den Phase-3-Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN9,10a

Ereignisbc

PBO
n = 1451
n (%)

GMB 120 mg
n = 705
n (%)

GMB 240 mg
n = 730
n (%)

GMB, gepoolt
n = 1435
n (%)

Patienten mit ≥ 1 TEAE

183 (12,6)

128 (18,2)d

166 (22,7)de

294 (20,5)d

Patienten mit ≥ 1 TEAE ohne Schmerzen an der Injektionsstellef

60 (4,1)

70 (9,9)d

106 (14,5)dg

176 (12,3)d

Schmerzen an der Injektionsstelle

138 (9,5)

71 (10,1)

85 (11,6)

156 (10,9)

Unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle

14 (1,0)

22 (3,1)d

45 (6,2)dh

67 (4,7)d

Erytheme an der Injektionsstelle

20 (1,4)

20 (2,8)i

29 (4,0)d

49 (3,4)d

Pruritus an der Injektionsstelle

2 (0,1)

15 (2,1)d

24 (3,3)d

39 (2,7)d

Blutergüsse an der Injektionsstelle

9 (0,6)

4 (0,6)

10 (1,4)

14 (1,0)

Schwellungen an der Injektionsstelle

1 (0,1)

8 (1,1)d

4 (0,6)j

12 (0,8)k

Ausschlag an der Injektionsstelle

2 (0,1)

6 (0,9)l

4 (0,6)

10 (0,7)m

Verhärtung an der Injektionsstelle

1 (0,1)

3 (0,4)

3 (0,4)

6 (0,4)

Beschwerden an der Injektionsstelle

3 (0,2)

3 (0,4)

2 (0,3)

5 (0,4)

Hämatom an der Injektionsstelle

7 (0,5)

1 (0,1)

3 (0,4)

4 (0,3)

Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

3 (0,4)n

4 (0,3)o

Raumforderung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (0,4)p

0 (0,0)

3 (0,2)

Blutung an der Injektionsstelle

2 (0,1)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Entzündung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Reizung an der Injektionsstelle

3 (0,2)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Urtikaria an der Injektionsstelle

1 (0,1)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Verfärbung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

Ödem an der Injektionsstelle

1 (0,1)

1 (0,1)

0 (0,0)

1 (0,1)

Papel an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

0 (0,0)

1 (0,1)

Bläschen an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

Wärme an der Injektionsstelle

1 (0,1)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

aIn diesen Studien wurde eine Fertigspritze verwendet.

bBevorzugter Begriff.

cAuswertung aller unerwünschten Ereignisse zu "Reaktionen an der Injektionsstelle" aus dem "high-level term" des MedDRA Version 19.1.

dp < 0,001 vs Placebo.

ep = 0,033 vs GMB 120 mg.

fAm häufigsten berichtete Begriffe (nicht weniger als 1,5 % aller bevorzugten Begriffe, einschließlich: Reaktion an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Pruritus an der Injektionsstelle).

gp = 0,008 vs GMB 120 mg.

hp = 0,006 vs GMB 120 mg.

ip = 0,017 vs Placebo.

jp = 0,028 vs Placebo.

kp = 0,002 vs Placebo.

lp = 0,011 vs Placebo.

mp = 0,02 vs Placebo.

np = 0,015 vs Placebo.

op = 0,044 vs Placebo.

pp = 0,012 vs Placebo.

Zusammenfassung der unerwünschten Ereignisse an der Injektionsstelle: CONQUER-Studie5,6,10a

 

PBO
n = 230
n (%)

GMB 120 mg
n = 232
n (%)

GMB 120 mg
n = 457
n (%)

Ereignisbc

Doppelblinde Behandlungsphase

Offene Behandlungsphased

Patienten mit ≥ 1 TEAE

23,0 (10,0)

16 (6,9)

50 (10,9)

Erytheme an der Injektionsstelle

6 (2,6)

8 (3,5)

19 (4,2)

Schmerzen an der Injektionsstelle

13 (5,7)

5 (2,2)

20 (4,4)

Pruritus an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (1,3)

9 (2,0)

Ödem an der Injektionsstelle

0 (0,0)

2 (0,9)

3 (0,7)

Verfärbung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

1 (0,4)

3 (0,7)

Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,4)

1 (0,2)

Verhärtung an der Injektionsstelle

4 (1,7)

1 (0,4)

5 (1,1)

Parästhesie an der Injektionsstelle

3 (1,3)

1 (0,4)

3 (0,7)

Schwellungen an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,4)

2 (0,4)

Blutergüsse an der Injektionsstelle

4 (1,7)

0 (0,0)

2 (0,4)

Hämatom an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

1 (0,2)

Reaktionen an der Injektionsstelle

6 (2,6)e

0 (0,0)

8 (1,8)

Injektionsstelle Entzündung

NR

NR

1 (0,2)

Reizung an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Ausschlag an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Bläschen an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Wärme an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); NR = nicht berichtet (not reported); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

aIn dieser Studie wurde eine Fertigspritze verwendet.

bBevorzugter Begriff.

cAuswertung aller unerwünschten Ereignisse zu "Reaktionen an der Injektionsstelle" aus dem "high-level term" des MedDRA Version 22.0.

dMit Galcanezumab behandelte Population: Patienten, die bis zu 6 Monate lang mit Galcanezumab behandelt wurden und Placebo-Patienten in der doppelblinden Behandlungsphase, die während der offenen Behandlungsphase Galcanezumab erhielten.

ep = 0,015 vs GMB 120 mg.

Zusammenfassung der unerwünschten Ereignisse an der Injektionsstelle: Phase-2-Studiea mit japanischen Patienten mit episodischer Migräne8,10

Ereignisbc

PBO
n = 230
n (%)

GMB 120 mg
n = 115
n (%)

GMB 240 mg
n = 114
n (%)

GMB, gepoolt
n = 229
n (%)

Patienten mit ≥ 1 TEAE

13 (5,7)

30 (26,1)d

45 (39,5)de

75 (32,8)d

Patienten mit ≥ 1 TEAE ohne Schmerzen an der Injektionsstelle

12 (5,2)

27 (23,5)d

43 (37,7)df

70 (30,6)d

Erytheme an der Injektionsstelle

5 (2,2)

17 (14,8)d

31 (27,2)dg

48 (21,0)d

Pruritus an der Injektionsstelle

0 (0,0)

10 (8,7)d

23 (20,2)dh

33 (14,4)d

Schwellungen an der Injektionsstelle

3 (1,3)

12 (10,4)d

12 (10,5)d

24 (10,5)d

Schmerzen an der Injektionsstelle

3 (1,3)

7 (6,1)i

8 (7,0)j

15 (6,6)k

Verhärtung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

3 (2,6)

3 (2,6)

6 (2,6)

Entzündung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (2,6)l

0 (0,0)

3 (1,3)

Ausschlag an der Injektionsstelle

2 (0,9)

0 (0,0)

3 (2,6)

3 (1,3)

Wärme an der Injektionsstelle

0 (0,0)

2 (1,7)

1 (0,9)

3 (1,3)

Blutergüsse an der Injektionsstelle

4 (1,7)

2 (1,7)

0 (0,0)

2 (0,9)

Raumforderung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,9)

2 (0,9)

Urtikaria an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,9)

2 (0,9)

Dermatitis an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,4)

Ekzem an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,4)

Blutung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

1 (0,9)

0 (0,0)

1 (0,4)

Verfärbung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Beschwerden an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Reaktionen an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

aIn dieser Studie wurde eine Fertigspritze verwendet.

bBevorzugter Begriff.

cAuswertung aller unerwünschten Ereignisse zu "Reaktionen an der Injektionsstelle" aus dem "high-level term" des MedDRA Version 21.1.

dp < 0,001 vs PBO.

ep = 0,035 vs GMB 120 mg.

fp = 0,022 vs GMB 120 mg.

gp = 0,024 vs GMB 120 mg.

hp = 0,015 vs GMB 120 mg.

iP = 0,018 vs PBO.

jp = 0,008 vs PBO.

kp = 0,004 vs PBO.

lP = 0,036 vs PBO.

Datum der letzten Prüfung: 12. November 2020


Fragen Sie Lilly

Rufen Sie uns an

Medizinische Information
montags bis freitags von 08.30 Uhr bis 16.30 Uhr

06172-273-2222

Feedback
(08 00) 5 45 59 77
Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir freuen uns auf Ihre Wünsche, Anregungen oder auch Kritik.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Live Chat

Live Chat ist nicht verfügbar.

montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Kontaktformular