Emgality® Galcanezumab

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Emgality® (Galcanezumab): Wirkungen auf die Funktionsfähigkeit

Patienten unter Emgality (Galcanezumab) zeigten klinisch relevante Verbesserungen bei Funktionsfähigkeit, Einschränkung und Gesamteindruck im Vergleich zu Placebo.

Das Phase-3-Studienprogramm zur Migräne-Prophylaxe im Überblick

Galcanezumab wurde in randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-3-Studien bei Erwachsenen untersucht zur Prophylaxe der

  • episodischen Migräne (EVOLVE-1 und EVOLVE-2)1,2 und

  • chronischen Migräne (REGAIN).3

Zu Beginn der doppelblinden Behandlungsphase wurden die Patienten im Verhältnis 2:1:1 randomisiert auf monatliche subkutane Injektionen von

  • Placebo

  • Galcanezumab 120 mg mit 240 mg Anfangsdosis oder

  • Galcanezumab 240 mg.1-3 

  • Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.4 Zu beachten ist, dass die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis von 240 mg Galcanezumab einmal monatlich hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist diese Dosis nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Messwerte der Funktionsfähigkeit und der Einschränkung

Die Fragebögen, die zur Messung von Gesamteindruck des Patienten, Funktionsfähigkeit und Einschränkung in den Phase-3-Studien zur Migräne-Prophylaxe verwendet wurden, waren

  • MSQ Version 2.1

  • MIDAS

  • PGI-S und

  • PGI-I.5

Die MSQ Role Function-Restrictive Domain wurde als der Fragebogen mit der größten Relevanz angesehen für die Messung des Therapienutzens auf das Ausmaß der Beeinträchtigung alltäglicher Aktivitäten durch Migräne. 6 Die für die MSQ Role Function-Restrictive Domain verwendeten Methoden stehen im Einklang mit den Anforderungen für den bei der FDA beantragten Zulassungstext.

Für weitere Informationen zu den Fragebögen siehe Anhang.

Funktionsfähigkeit und Einschränkung zu Studienbeginn

Funktionsfähigkeit und Einschränkung zu Studienbeginn wird in Tabelle 1 zusammengefasst.

Patienten in Studien zu episodischer Migräne, EVOLVE-1 und EVOLVE-2, hatten zu Studienbeginn im Mittel 9,1 MKT pro Monat.5

Der mittlere Score zu Beginn der Studien zu episodischer Migräne entsprach

  • bei MSQ Role Function-Restrictive einer beträchtlichen funktionalen Einschränkung

  • bei MIDAS einer schweren Einschränkung und

  • bei PGI-S einem mittleren Schweregrad der Erkrankung5

Patienten in der Studie zu chronischer Migräne, REGAIN, hatten zu Studienbeginn im Mittel 19,4 MKTs pro Monat.5

Der mittlere Score zu Beginn der Studien zu chronischer Migräne entsprach

  • bei MSQ Role Function-Restrictive einer beträchtlichen funktionalen Einschränkung

  • bei MIDAS einer sehr schweren Einschränkung und

  • bei PGI-S einem deutlichen Schweregrad der Erkrankung.5

Tabelle 1. Messwerte zu Funktionsfähigkeit und Einschränkung zu Studienbeginn5

Variable, Mittel (SD)

EVOLVE-1
N=858

EVOLVE-2
N=915

REGAIN
N=1113

MKT pro Monat

9.13 (2.97)

9.13 (2.94)

19.41 (4.52)

MSQ Role Function-Restrictive Score

51.52 (16.03)

51.72 (15.62)

38.74 (17.23)

MIDAS Gesamtscore

33.15 (27.66)

33.02 (29.73)

67.24 (57.31)

PGI-S

4.32 (1.12)

4.23 (1.20)

4.87 (1.25)

Abkürzungen: MKT = Migräne-Kopfschmerztage; MIDAS = Migraine Disability Assessment; MSQ = Migraine-Specific Quality of Life Questionnaire Version 2.1; PGI-S = Patient Global Impression of Severity; SD = standard deviation, Standardfehler.

Wirkung auf Funktionsfähigkeit und Einschränkung

Veränderung von Messwerten zu Funktionsfähigkeit und Einschränkung werden zusammengefasst in

In allen 3 Studien zeigten Patienten, die mit Galcanezumab behandelt wurden, weniger

  • funktionale Einschränkung (gemessen anhand MSQ Role Function-Restrictive) und

  • Einschränkung (gemessen anhand MIDAS) im Vergleich zu Placebo.5,7

In allen 3 Studien zeigten von Patienten beurteilte Fragebögen ebenfalls größere

  • Verbesserung bei Symptomen (PGI-I) und

  • Reduktion des Schweregrads der Erkrankung (PGI-S).5,7

Mit Ausnahme von Galcanezumab 240 mg in der Studie zu chronischer Migräne zeigten alle Glacanezumab-Dosierungen beim MIDAS statistisch signifikante Unterschiede im Vergleich zu Placebo bei diesen Messwerten.5

Ferner wurde ein Responder-Auswertung durchgeführt auf Basis der MSQ Role Function-Restrictive Domain, MIDAS und des PGI-S.5 

Statistisch signifikant mehr Patienten bei beiden Galcanezumab-Dosierungen in allen 3 Studien erreichten die Grenzen im Vergleich zu Placebo bei

  • der MSQ Role Function-Restrictive Domain (58 % bis 70 % bei episodischer Migräne, und 64 % bis 65 % bei chronischer Migräne) und

  • MIDAS Gesamtscore (73 % bis 80 % bei episodischer Migräne und 45 % bis 49 % bei chronischer Migräne).5 

Beim PGI-S zeigten beide Galcanezumab-Dosierungen statistisch signifikante Verbesserungen im Vergleich zu Placebo in beiden Studien zu episodischer Migräne und von der Richtung her übereinstimmende Verbesserung gegenüber Placebo in der Studie zu chronischer Migräne.5

Die bei PGI-S und PGI-I sowie zahlreichenden Tests zur Messung von Funktionsfähigkeit und Einschränkung übereinstimmenden Ergebnisse stützen den Therapienutzen von Galcanezumab bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne.5,7

Studien zur Prophylaxe der episodischen Migräne

Tabelle 2. EVOLVE-1: Messerwerte zu Funktionsfähigkeit und Einschränkung5,7

 

PBO
N=425

GMB 120 mg
N=210

GMB 240
N=208

Veränderungen LS Mean gegenüber dem Ausgangswert bei:

MSQ Role Function-Restrictivea

24.69

32.43b

32.09b

MSQ Role Function-Preventivea

17.13

22.69b

21.81b

MSQ Emotional Functiona

20.73

29.03b

27.90b

MSQ Total Scorea

21.51

28.85b

28.22b

MIDAS Total Scorec

-14.87

-21.16b

-20.06d

PGI-Sa

-1.27

-1.59d

-1.55d

PGI-Ie

2.65

2.09b

2.11b

Mittlerer Anteil % Responder auf Basis von

MSQ Role Function-Restrictiveaf

47%

63%b

70%b

MIDAS Total Scorecg

55%

80%b

76%b

PGI-Sah

34%

46%d

44%i

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; LSMean = Least Squares Mean, Mittelwert nach der Methode der kleinsten Quadrate; MIDAS = Migraine Disability Assessment; MSQ = Migraine-Specific Quality of Life Questionnaire Version 2.1; PBO = Placebo; PGI-I = Patient Global Impression of Improvement; PGI-S = PGI of Severity.

a Ergebnisse für den Durchschnitt der Monate 4 bis 6.

b p<0.001 vs Placebo.

c Ergebnisse am Endpunkt (d. h. Monat 6).

d p<0.01 vs Placebo.

e Ergebnisse sind der Durchschnitt aus der doppelblinden Phase (d. h. Monate 1 bis 6).

f Ansprechen ist definiert als Veränderung gegenüber dem Ausgangswert ≥25.

g Ansprechen ist definiert als Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert um 50 %.

h Ansprechen ist definiert als Abnahme gegenüber dem Ausgangswert um mindestens 2 Punkte auf der 7-Punkte-Skala der betreffenden Visite.

i p<0.05 vs Placebo.

Anmerkung: Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.4 Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis 240 mg Galcanezumab einmal monatlich werden hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Tabelle 3. EVOLVE-2: Messwerte zu Funktionsfähigkeit und Einschränkung5,7


PBO
N=450

GMB 120 mg
N=226

GMB 240
N=220

Veränderungen LS Mean gegenüber dem Ausgangswert bei:

MSQ Role Function-Restrictivea

19.65

28.47b

27.04b

MSQ Role Function-Preventivea

12.25

20.09b

18.91b

MSQ Emotional Functiona

15.60

24.10b

23.43b

MSQ Total Scorea

16.58

25.03b

23.88b

MIDAS Total Scorec

-12.02

-12.17b

-20.24b

PGI-Sa

-0.94

-1.22d

-1.17e

PGI-If

2.95

2.28b

2.36b

Mittlerer Anteil % Responder auf Basis von

MSQ Role Function-Restrictiveag

43%

58%b

60%b

MIDAS Total Scorech

56%

73%b

77%b

PGI-Sai

29%

38%d

37%e

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; LSMean = Least Squares Mean, Mittelwert nach der Methode der kleinsten Quadrate; MIDAS = Migraine Disability Assessment; MSQ = Migraine-Specific Quality of Life Questionnaire Version 2.1; PBO = Placebo; PGI-I = Patient Global Impression of Improvement; PGI-S = PGI of Severity.

a Ergebnisse für den Durchschnitt der Monate 4 bis 6.

b p<0.001 vs Placebo.

c Ergebnisse am Endpunkt (d. h. Monat 6).

d p<0.01 vs Placebo.

e p<0.05 vs Placebo.

f Ergebnisse sind der Durchschnitt aus der doppelblinden Phase (d. h. Monate 1 bis 6).

g Ansprechen ist definiert als Veränderung gegenüber dem Ausgangswert ≥25.

h Ansprechen ist definiert als Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert um 50 %.

i Ansprechen ist definiert als Abnahme gegenüber dem Ausgangswert um mindestens 2 Punkte auf der 7-Punkte-Skala der betreffenden Visite.

Anmerkung: Die empfohlene Dosis zur Migräne-Prophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.4 Zu beachten ist, dass die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis von 240 mg Galcanezumab einmal monatlich hier ebenfalls beschrieben werden. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Studien der Prophylaxe bei chronischer Migräne

Tabelle 4. REGAIN: Messwerte zu Funktionsfähigkeit und Einschränkung5

 

PBO
N=538

GMB 120 mg
N=273

GMB 240
N=274

Veränderungen LS Mean gegenüber dem Ausgangswert bei:

MSQ Role Function-Restrictivea

16.76

21.81bc

23.05b

MSQ Role Function-Preventivea

10.98

17.98b

16.07b

MSQ Emotional Functiona

14.07

21.03b

20.70b

MSQ Total Scorea

14.55 

20.51b

20.49b

MIDAS Total Scorea

-11.53

-20.27d

-17.02

PGI-Sa

-0.62

-0.76

-0.91e

PGI-If

3.43

3.05b

2.99b

Mittlerer Anteil % Responder auf Basis von

MSQ Role Function-Restrictiveag

54%

64%e

65%e

MIDAS Total Scoreah

36%

49%b

45%d

PGI-Sai

20%

24%

25%

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; LSMean = Least Squares Mean, Mittelwert nach der Methode der kleinsten Quadrate; MIDAS = Migraine Disability Assessment; MSQ = Migraine-Specific Quality of Life Questionnaire Version 2.1; PBO = Placebo; PGI-I = Patient Global Impression of Improvement; PGI-S = PGI of Severity.

a Ergebnisse in Monat 3.

b p<0.001 vs Placebo.

c Ergebnis nicht statistisch signifikant nach Adjustierung für Multiplizität.

d p<0.05 vs Placebo.

e p<.01 vs placebo.

f Ergebnisse sind der Durchschnitt aus der doppelblinden Phase (d. h. Monate 1 bis 3).

g Ansprechen ist definiert als Veränderung gegenüber dem Ausgangswert ≥17,14.

h Ansprechen ist definiert als Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert um 50 %.

i Ansprechen ist definiert als Abnahme gegenüber dem Ausgangswert um mindestens 2 Punkte auf der 7-Punkte-Skala der betreffenden Visite.

Anmerkung: Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.4 Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis 240 mg Galcanezumab einmal monatlich werden hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Anwendungsgebiet

Galcanezumab ist angezeigt zur Migräne-Prophylaxe bei Erwachsenen mit mindestens 4 Migränetagen pro Monat.4

Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg (2 Injektionen zu je 120 mg am selben Tag) eingeleitet wird.4

Referenzen

1. Stauffer VL, Dodick DW, Zhang Q, et al. Evaluation of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: the EVOLVE-1 randomized clinical trial. JAMA Neurol. 2018;75(9):1080-1088. http://dx.doi.org/10.1001/jamaneurol.2018.1212

2. Skljarevski V, Matharu M, Millen BA, et al. Efficacy and safety of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: results of the EVOLVE-2 phase 3 randomized controlled clinical trial. Cephalalgia. 2018;38(8):1442-1454. http://dx.doi.org/10.1177/0333102418779543

3. Detke HC, Goadsby PJ, Wang S, et al. Galcanezumab in chronic migraine: the randomized, double-blind, placebo-controlled REGAIN study. Neurology. 2018;91(24):e2211-e2221. http://dx.doi.org/10.1212/WNL.0000000000006640

4. Emgality [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande.

5. Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.

6. Jhingran P, Osterhaus JT, Miller DW, et al. Development and validation of the Migraine‐Specific Quality of Life Questionnaire. Headache. 1998;38(4):295-302. https://doi.org/10.1046/j.1526-4610.1998.3804295.x

7. Ford JH, Ayer DW, Zhang Q, et al. Changes in patient functioning and disability: results from two phase 3 double-blind placebo-controlled clinical trials evaluating galcanezumb for episodic migraine prevention (EVOLVE-1 and EVOLVE-2). Poster presented at: American Headache Society 60th Annual Scientific Meeting; June 27 - July 1, 2018; San Francisco, California.

8. Stewart WF, Lipton RB, Kolodner K, et al. Reliability of the Migraine Disability Assessment score in a population-based sample of headache sufferers. Cephalalgia. 1999;19(2):107-114. https://doi.org/10.1046/j.1468-2982.1999.019002107.x

9. Stewart WF, Lipton RB, Dowson AJ, Sawyer J. Development and testing of the Migraine Disability Assessment (MIDAS) Questionnaire to assess headache-related disability. Neurology. 2001;56 (suppl 1):S20-S28. http://dx.doi.org/10.1212/WNL.56.suppl_1.S20

10. Blumenfeld A, Varon S, Wilcox TK, et al. Disability, HRQoL and resource use among chronic and episodic migraineurs: results from the International Burden of Migraine Study (IBMS). Cephalalgia. 2011;31(3):301-315. http://dx.doi.org/10.1177/0333102410381145

11. Guy W. ECDEU assessment manual for psychopharmacology, revised 1976. Rockville (MD): National Institute of Mental Health, Psychopharmacology Research Branch; 1976:p 217-222. Available at: https://archive.org/details/ecdeuassessmentm1933guyw. Accessed August 1, 2018.

Glossar

FDA = Food and Drug Administration, US-amerikanische Zulassungsbehörde

MKT = Migräne-Kopfschmerztage

MIDAS = Migraine Disability Assessment, ein Fragebogen zum Einfluss der Migräne auf die Funktionsfähigkeit

MSQ = Migraine-Specific Quality of Life Questionnaire, Version 2.1

PGI-I = Patient Global Impression of Improvement, allgemeine Einschätzung zur Verbesserung durch den Patienten

PGI-S = Patient Global Impression of Severity, allgemeine Einschätzung des Schweregrades durch den Patienten

Anhang

MSQ

Der MSQ Fragebogen umfasst 14 Items, die 3 unabhängige Domänen messen, einschließlich

  • Role Function-Restrictive

  • Role Function-Preventive und

  • Emotional Function.6

Der MSQ misst den Einfluss der Migräne auf

  • Arbeit und Alltagsaktivitäten

  • Beziehungen zu Familie und Freunden

  • Freizeit

  • Produktivität

  • Konzentration

  • Energie

  • Müdigkeit und

  • emotionales Wohlbefinden.

Der Score jeder Domäne reicht von 0 bis 100, wobei höhere Scores auf eine bessere Funktionsfähigkeit hindeuten.6 In anderen Worten haben Patienten mit höheren Werten beim MSQ weniger Einschränkung bei der Durchführung der tagtäglichen Aktivitäten.

MIDAS

Der MIDAS ist eine vom Patient beurteilte Skala, die dazu entwickelt wurde, die bei der Arbeit, zu Hause oder bei sozialen Anlässen durch Migräne bedingten Einschränkungen aufgrund von Fehlzeiten oder reduzierter Produktivität zu quantifizieren.8,9

Ein höherer Wert weist auf größere Einschränkung hin.8,9

Die Kategorien der Migräne-bedingten Einschränkung, die sich aus dem MIDAS Gesamtscore ableiten, sind

  • minimale oder seltene Einschränkung” bei Scores 0 bis 5

  • leichte oder seltene Einschränkung” bei Scores 6 bis 10

  • mittelschwere Einschränkung” bei Scores 11 bis 20

  • schwere Einschränkung” bei Scores 21 bis 40 und

  • sehr schwere Einschränkung” bei Scores 41 bis 270.9,10

PGI-S and PGI-I

Der PGI-S ist ein vom Patienten beurteilter Fragebogen zur Bestimmung des vom Patienten wahrgenommenen Gesamteindrucks des Schweregrades seiner Erkrankung.11 Patienten beurteilten die Frage, “Wenn Migräne als chronische Erkrankung ansehen wird, wie würden Sie das Ausmaß Ihrer Erkrankung einschätzen (Considering migraine as a chronic illness, how would you rate the level of your illness)?” auf einer Skala von 1 (“normal, überhaupt nicht krank”) bis 7 (“extrem krank”).

Der PGI-I ist ein vom Patienten beurteilter Fragebogen zur Bestimmung des Eindrucks einer Symptomverbesserung.11 Patienten folgten der Aufforderung, das Kästchen anzukreuzen, das am besten den Migräne-Kopfschmerz-Zustand seit Anwendung des Medikaments beschreibt, mit Antworten im Bereich von 1 (“sehr viel besser”) über 4 (“unverändert”) bis 7 (“sehr viel schlechter”).

Datum der letzten Prüfung: 2018 M07 30

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