Emgality® Galcanezumab

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Emgality® (Galcanezumab): Reaktionen an der Injektionsstelle bei der Migräne-Prophylaxe

Meist leichte bis mittelschwere Reaktionen an der Injektionsstelle waren die häufigsten Nebenwirkungen in den Phase-3-Studien zur Migräne-Prophylaxe und führten nicht zum Abbruch.

Informationen aus der Fachinformation

Schmerzen oder Reaktionen an der Injektionsstelle

Schmerzen an der Injektionsstelle und Reaktionen an der Injektionsstelle sind sehr häufige Nebenwirkungen von Galcanezumab. 

  • Schmerzen an der Injektionsstelle wurde von 10.1% bzw. 11.6% der Patienten in den klnischen Studien zu Migräne unter der Gabe von 120 mg bzw. 240 mg Galcanezumab berichtet. 

  • Reaktionen an der Injektionsstelle wurde von 9.9% bzw. 14.5% der Patienten in den klinischen Studien zu Migräen unter der Gabe von 120 bzw. 240 mg Galcanezumab berichtet.1

  • Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.1 Zu beachten ist, dass die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis von 240 mg Galcanezumab einmal monatlich hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist diese Dosis nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Bezüglich Reaktionen an der Injektionsstelle waren die am häufigsten berichteten Ereignisse (≥ 1 %) die in klinischen Studien beobachtet oder nach Markteinführung gemeldet wurden:

  • Reaktionen an der Injektionsstelle

  • Erytheme an der Injektionsstelle,

  • Pruritus an der Injektionsstelle,

  • Blutergüsse an der Injektionsstelle,

  • Schwellungen an der Injektionsstelle.1

Die meisten Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle waren leicht bis mittelschwer. Weniger als 0,5 % der Patienten, die Galcanezumab während der Phase-3-Studien bekommen hatten, brachen die Behandlung aufgrund einer Reaktion an der Injektionsstelle ab.1

Die meisten Reaktionen an der Injektionsstelle wurde innerhalb von 1 Tag berichtet und verschwanden im Durchschnitt innerhalb von 5 Tagen.1

Bei 86 % der Patienten, die von Schmerzen an der Injektionsstelle berichteten, trat das Ereignis innerhalb von 1 Stunde nach der Injektion auf und endete durchschnittlich innerhalb eines Tages.1

Ein Prozent der Patienten, die Galcanezumab während der Phase-3-Studien erhielten, berichteten über starke Schmerzen an der Injektionsstelle.1

Pruritus

Pruritus ist eine häufige Nebenwirkung von Galcanezumab. Pruritus wurde von 0.7 % bzw. 1.2 % der Patienten unter der Gabe von 120 mg bzw. 240 mg Galcanezumab berichtet.1

Urtikaria

Urtikaria ist eine gelegentliche Nebenwirkung von Galcanezumab. Urtikaria wurde von 0.3 % bzw. 0.1 % der Patienten unter der Gabe von 120 mg bzw. 240 mg Galcanezumab berichtet.1

Beschreibung der Migräne-Analysepopulation

AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle wurden in Galcanezumab-Studien der Phase 3 untersucht. Sie umfassten

  • 2 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 6-monatige Studien zur Prophylaxe episodischer Migräne (EVOLVE-1 und EVOLVE-2)2,3

  • 1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 3-monatige Studie zur Prophylaxe chronischer Migräne mit einer optionalen 9-monatigen offenen Verlängerungsphase (REGAIN)4

  • 1 randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte 3-monatige Studie zur Migräne-Prophylaxe mit einer optionalen 3-monatigen offenen Verlängerungsphase bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne, die von mehreren vorherigen Behandlungen zur Migräne-Prophylaxe (CONQUER) nicht profitiert hatten,5,6 und

  • eine 12-monatige offene Sicherheitsstudie bei Patienten mit episodischer oder chronischer Migräne (CGAJ).7

Anmerkung: Die empfohlene Dosis beträgt 120 mg Galcanezumab einmal monatlich mittels subkutaner Injektion, wobei die Behandlung mit einer Anfangsdosis von 240 mg eingeleitet wird.1 Die Ergebnisse einer Erhaltungsdosis 240 mg Galcanezumab einmal monatlich werden hier ebenfalls beschrieben. Wenngleich diese Dosis in den Zulassungsstudien untersucht wurde, ist sie nicht zugelassen und wird daher nicht empfohlen.

Darüber hinaus werden auch AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle aus einer doppelblinden, placebokontrollierten 6-monatigen Phase-2-Studie mit japanischen Patienten mit episodischer Migräne (Studie CGAN) zusammengefasst.8

Die unten aufgeführte Langzeit-Analysepopulation umfasst mit Galcanezumab behandelte Patienten aus der

  • doppelblinden und offenen Verlängerungsphase von REGAIN (Monat 0 bis 12) und

  • der 12-monatigen offenen Sicherheitsstudie CGAJ.9

Bei den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN und CGAJ wurden unterschiedliche Medizinprodukte verwendet und die Injektionen wurden von verschiedenen Personen verabreicht, wie in Tabelle 1 gezeigt.

Tabelle 1. Medizinprodukt und Injektionsverabreichung in Studien mit Galcanezumab zur Migräne-Prophylaxe

In der Studie...

erhielten Patienten...

Verabreichung dera s.c. Injektionen...

Volumen

Verabreicht von

Verabreicht mit...

EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN4,10-12

2 s.c. Injektionenb

monatlich

1 mlc

Personal des Prüfzentrums

Fertigspritze

CGAJ7,13

1 oder 2 s.c. Injektionend

monatlich

1 mlc

Selbstverabreichunge

Fertigspritze oder Autoinjektorf

Abkürzungen: s.c. = subkutan.

a Zu den möglichen Injektionsstellen gehörten Bauch, Oberschenkel, Arm oder Gesäß.

b EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN: Die Patienten erhielten bei jeder Studienvisite 2 Injektionen von jeweils 1 ml als s.c. Injektion. Die Patienten erhielten entweder Galcanezumab 120 mg (2 Injektionen Galcanezumab 120 mg als Aufsättigungsdosis bei der ersten Studienvisite zur Dosierung, gefolgt von jeweils 1 Injektion Galcanezumab 120 mg und Placebo bei allen nachfolgenden Studienvisiten zur Dosierung), Galcanezumab 240 mg (2 Injektionen Galcanezumab 120 mg) oder Placebo (2 Placebo-Injektionen).

c Jede Injektion enthielt 1 ml.

d CGAJ: Patienten, die auf die 120-mg-Galcanezumab-Dosis randomisiert wurden, erhielten bei jeder nachfolgenden Studienvisite zur Dosierung eine anfängliche Aufsättigungsdosis von 240 mg (2 s.c. Injektionen von jeweils 120 mg; jeweils 1 ml) und 1 Injektion von 120 mg. Patienten, die auf die 240-mg-Galcanezumab-Dosis randomisiert wurden, erhielten bei jeder Studienvisite zur Dosierung 2 s.c. Injektionen von 120 mg.

e Das Personal des Prüfzentrums verabreichte die erste Injektion. Die Verabreichung vom Patienten selbst/von der Pflegeperson begann bei der zweiten Studienvisite zur Injektion nach der Verabreichung der Aufsättigungsdosis durch das Personal des Prüfzentrums und der Überprüfung der Anweisungen zur Selbstverabreichung.

f Die Patienten wurden von der Fertigspritze auf den Autoinjektor umgestellt. Die Umstellung auf das andere Produkt begann, nachdem alle Patienten mindestens den 9. Monat der Studie abgeschlossen hatten. 179 Patienten in der Studie CGAJ erhielten ≥1 Galcanezumab-Dosis mit dem Autoinjektor. Die Patienten hatten eine Exposition von bis zu 3 Monaten mit dem Autoinjektor.

Migräne-Prophylaxe: Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

Migräne-Prophylaxe: Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

In den folgenden Studien traten AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle bei den mit Galcanezumab behandelten Patienten signifikant häufiger auf als bei den mit Placebo behandelten Patienten:

  • EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN (20,5 % Galcanezumab gepoolt gegenüber 12,6 % Placebo) (Tabelle 6),9 und 

  • Phase-2-Studie mit japanischen Patienten (32,8 % Galcanezumab gepoolt gegenüber 5,7 % Placebo) (Tabelle 8).12

In der CONQUER-Studie traten während der doppelblinden Behandlungsphase (Tabelle 7) bei mit Placebo behandelten Patienten (10 %) häufiger AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle auf als bei mit Galcanezumab behandelten Patienten (6,9 %).6

21,8 % der mit Galcanezumab behandelten Patienten in der Langzeit-Analysepopulation (REGAIN und CGAJ) berichteten über AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle.9

Am häufigsten berichtete unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

Das am häufigsten berichtete AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle war

  • Schmerzen an der Injektionsstelle bei EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN (10,9 % Galcanezumab gepoolt, 9,5 % Placebo) und in der Langzeit-Analysepopulation (8,1 % Galcanezumab gepoolt)9 und

  • Erythem an der Injektionsstelle in CONQUER (3,5 % Galcanezumab 120 mg, 2,6 % Placebo) und CGAN (21,0 % Galcanezumab gepoolt, 2,2 % Placebo).12

Diese Ergebnisse sind in Tabelle 6, Tabelle 7 und Tabelle 8 im Anhang zusammengefasst.

Migräne-Prophylaxe: Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse und Abbrüche

In keiner der Studien (EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CONQUER, CGAJ oder CGAN) wurden SAE im Zusammenhang mit Injektionsstellen berichtet.7,9,12,14 

Abbrüche aufgrund einer AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle während der doppelblinden, placebokontrollierten Behandlung gab es in den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN mit einer Inzidenz von <0,5 % und nur bei mit Galcanezumab behandelten Patienten9,14 sowie bei <1 % in der Langzeitanalyse.9

In den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN waren AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle, die zum Abbruch der Studie führten

  • mittelschwere unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle (n = 4)

  • mittelschwere Schmerzen an der Injektionsstelle (n = 1)

  • schweres Erythem an der Injektionsstelle (n = 1) und

  • mittelschwere Schwellung der Injektionsstelle (n = 1).9

Bei keinem der Abbrüche aufgrund von AE an der Injektionsstelle gab es Restfolgen.12

In der CONQUER-Studie gab es während der doppelblinden Behandlung keine Abbrüche aufgrund von AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle.12

In der Langzeit-Analysepopulation brachen 9 Patienten die Teilnahme aufgrund von Nebenwirkungen an der Injektionsstelle während der offenen Behandlung ab. Alle Abbrüche wurden nach mehreren Dosen Galcanezumab beobachtet.9

In der CONQUER-Studie brach 1 Patient die Teilnahme aufgrund eines Erythems an der Injektionsstelle während der offenen Behandlung ab.12

In der CGAN-Studie berichteten 2 mit Galcanezumab behandelte Patienten (240 mg) über schwere Reaktionen an der Injektionsstelle, jedoch brach nur 1 Patient die Teilnahme ab. Diese waren 

  • Erythem an der Injektionsstelle und Pruritus an der Injektionsstelle (Teilnahme aufgrund des Erythems an der Injektionsstelle abgebrochen) und

  • Pruritus an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Verhärtung an der Injektionsstelle (kein Abbruch).8

Migräne-Prophylaxe: Merkmale der unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

Die Mehrheit der Patienten, die über AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle berichteten (ohne Schmerzen), hatte Ereignisse, die

  • leicht bis mittelschwer waren

  • am Tag der Verabreichung der Behandlung aufgetreten sind, und

  • entweder am selben Tag oder einige Tage danach abklangen.7-9,12,14

In EVOLVE-1, EVOLVE-2 und REGAIN hatten alle 67 mit Galcanezumab behandelten Patienten, die ein unspezifiziertes AE mit einer Reaktion an der Injektionsstelle berichteten, mindestens 1 Nachbeobachtungsformular ausgefüllt, um die unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle weiter zu charakterisieren: Tabelle 2.9

Tabelle 2. Merkmale unspezifischer Reaktionen an der Injektionsstelle, die von mit Galcanezumab behandelten Patienten während der doppelblinden Behandlung berichtet wurden: EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN9,12


GMB 120 mg
n = 22

GMB 240 mg
n = 45

Schmerzen

81 %

71 %

Jucken

59 %

60 %

Ausschlag oder Rötung

59 %

84 %

Verhärtung der Injektionsstelle

59 %

44 %

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab.

In der Langzeit-Analysepopulation stieg die Anzahl der berichteten Reaktionen an der Injektionsstelle (ohne Schmerzen) bei mit Galcanezumab behandelten Patienten mit der Verabreichung mehrerer Dosen nicht an. Insgesamt erhielten 81 % der Patienten 9 oder mehr Dosen Galcanezumab und die meisten Patienten berichteten über 1 bis 3 Ereignisse bei monatlichen Injektionen über 9 bis 12 Monate.9

Migräne-Prophylaxe: Reaktionen an der Injektionsstelle nach ADA-Status

Eine Post-hoc-Analyse der EVOLVE-1-, EVOLVE-2-, REGAIN- und CGAJ-Studien ergab keine Hinweise darauf, dass bei mit Galcanezumab behandelten Patienten AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle durch TEADA hervorgerufen wurden. Es gab keine spezifischen AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle, die ausschließlich bei Patienten mit TEADA berichtet wurden.9,15

Bei Patienten mit TEADA, die über AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle berichteten (Tabelle 3), 

  • berichtete 1 Patient über eine Entzündung an der Injektionsstelle vor der Entwicklung von TEADA, die nach dem Nachweis eines Titeranstiegs der Antikörper nicht wieder auftrat, und

  • 2 Patienten hatten bereits nachweisbare TEADA, bevor sie über einen Ausschlag an der Injektionsstelle berichteten.15

Tabelle 3. AE und ADA im Zusammenhang mit der Injektionsstelle bei mit Galcanezumab behandelten Patienten: Fälle in Phase-3-Studien zur Migräne-Prophylaxe, bei denen die Kriterien für die Kennzeichnung zur weiteren Überprüfunga erfüllt wurden15

Bevorzugter Begriff

TEADA-Status

N

n (%)

Ausschlag an der Injektionsstelle

Ja

92

2 (2,2 %)

Nein

1562

10 (0,6 %)

Entzündung an der Injektionsstelle

Ja

92

1 (1,1 %)

Nein

1562

1 (0,1 %)

Abkürzungen: ADA = Antikörper gegen das Arzneimittel (anti-drug antibody); AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); TEADA = während der Therapie aufgetretener Antikörper gegen das Arzneimittel (treatment-emergent anti-drug antibody).

a Die Kriterien für die Überprüfung auf Einzelfallebene basierten auf dem Wahrscheinlichkeitsverhältnis und dem p-Wert aus dem Cochran-Mantel-Haenszel-Test, bei dem die Anteile von Patienten mit ≥1 bevorzugtem Begriff im Zusammenhang mit Injektionsstellen zwischen Patienten mit und ohne TEADA nach Studie stratifiziert verglichen wurden. Ereignisse mit einem Wahrscheinlichkeitsverhältnis >2,0 oder p ≤ 0,05 erfüllten die Kriterien für die Kennzeichnung zur weiteren Überprüfung.

Spontane Meldungen nach der Markteinführung

MedDRA-Begriffe im Zusammenhang mit Reaktionen an der Injektionsstelle, die bis zum 27. März 2020 in der Datenbank zu spontanen AE von Eli Lilly and Company berichtet wurden, werden zusammengefasst in Tabelle 4.12

Tabelle 4. Galcanezumab Melderaten für Reaktionen an der Injektionsstelle nach der Markteinführunga bis zum 27. März 202012

Gelegentlich berichtet (≥0,1 % und <1 %)

Selten berichtet (≥0,01 % und <0,1 %)

Sehr selten berichtet (<0,01 %)

Erythem an der Injektionsstelle, Schmerzen an der Injektionsstelle, Jucken an der Injektionsstelle, Reaktion an der Injektionsstelle, Schwellungen an der Injektionsstelle

Blutergüsse an der Injektionsstelle, Beschwerden an der Injektionsstelle, Blutung an der Injektionsstelle, Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle, Verhärtung der Injektionsstelle, Verletzung an der Injektionsstelle, Reizung an der Injektionsstelle, Raumforderung an der Injektionsstelle, Ausschlag an der Injektionsstelle, Urtikaria an der Injektionsstelle, Wärme an der Injektionsstelle

Phlegmone an der Injektionsstelle, Kälte an der Injektionsstelle, Verfärbung an der Injektionsstelle, Trockenheit an der Injektionsstelle, Exfoliation an der Injektionsstelle, Extravasation an der Injektionsstelle, Hämatom an der Injektionsstelle, Hyperästhesie an der Injektionsstelle, Hypästhesie an der Injektionsstelle, Infektion an der Injektionsstelle, Gelenkerythem an der Injektionsstelle, Entzündung an der Injektionsstelle, Lazeration an der Injektionsstelle, Makula an der Injektionsstelle, Knötchen an der Injektionsstelle, Ödem an der Injektionsstelle, Blässe an der Injektionsstelle, Papel an der Injektionsstelle, Parästhesie an der Injektionsstelle, Plaque an der Injektionsstelle, Pustelbildung an der Injektionsstelle, Schorfbildung an der Injektionsstelle, Narbenbildung an der Injektionsstelle, Bläschen an der Injektionsstelle

Abkürzungen: MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities).

a Von MedDRA bevorzugte Begriffe

Nach der Markteinführung erhobene Daten repräsentieren nicht notwendigerweise die Häufigkeitsrate eines AE in einer behandelten Population, sondern sie stellen eine Melderate eines bestimmten AE an das Unternehmen dar. Spontanmeldungen von AE können sehr variabel sein und stellen keine angemessen kontrollierten klinischen Informationen dar, auf die sich eine Beurteilung der Frage stützen könnte, ob ein bestimmtes Arzneimittel der ursächliche Auslöser eines Ereignisses ist.16

Spontane Meldungen haben nur begrenzten Nutzen aufgrund von

  • fehlender Kontrolle der Population

  • fehlenden Meldungen oder Beeinträchtigungen bei der Meldung und

  • fehlenden oder unvollständigen Informationen über die medizinische Vorgeschichte oder Begleitmedikationen.16

Vorbeugung und Behandlung von unerwünschten Ereignissen im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

Die sichere Vorgehensweise bei der Verabreichung von SQ-Injektionen umfasst Folgendes:

  • das Medikament vor der Injektion 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen

  • Händewaschen

  • Reinigen und Trocknen der Stelle vor der Injektion

  • Rotation der Injektionsstellen

  • nicht in Bereiche injizieren, in denen die Haut schmerzt, gerötet oder verhärtet ist bzw. in denen sich ein Bluterguss befindet, und 

  • nach der Injektion die Stelle nicht massieren oder reiben.12,17,18

Lindernde Maßnahmen

In der CONQUER-Studie wurden den Mitarbeitern empfohlen, vor oder nach der Injektion nach eigenem Ermessen lindernde Maßnahmen wie kalte Kompressen, Eisbeutel oder topische Betäubungssalbe an der Injektionsstelle zu verabreichen.12 

Der Prozentsatz der Patienten, die zum Zeitpunkt der Injektion lindernde Maßnahmen anwendeten, war gering und in den verschiedenen Behandlungsgruppen während der doppelblinden Behandlung ähnlich: Tabelle 5. Die am häufigsten verwendete lindernde Maßnahme war die Anwendung eines Eisbeutels.12

Tabelle 5. Lindernde Maßnahmen an Injektionsstellen während der doppelblinden Behandlung: CONQUER12

 

PBO
M = 916
n (%)

GMB 120 mg
M = 918
n (%)

Lindernde Maßnahmen vor der Injektion

12 (1,3)

15 (1,6)

Eisbeutel

10 (1,1)

15 (1,6)

Kalte Kompresse

2 (0,2)

0 (0,0)

Topische Betäubungssalbe oder schmerzstillende Salbe

0 (0,0)

0 (0,0)

Lindernde Maßnahmen nach der Injektion

23 (2,5)

29 (3,2)

Eisbeutel

19 (2,1)

27 (2,9)

Kalte Kompresse

4 (0,4)

2 (0,2)

Topische Betäubungssalbe oder schmerzstillende Salbe

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: GMB = Galcanezumab; M = Anzahl der für die Analysepopulation verwendeten Injektionen; PBO = Placebo.

Obwohl die Behandlung von AE im Zusammenhang mit der Injektionsstelle in den Phase-3-Studienprüfplänen (EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CGAJ zur Migräne-Prophylaxe oder CGAL und CGAM zur Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen) nicht beschrieben wurde, war eine Prämedikation nicht verboten.12

Begleitmedikationen wie Acetaminophen (Paracetamol) und NSAR waren zulässig. Andere Begleitmedikationen wie topische Steroide und topische oder orale Antihistaminika waren nicht verboten. Die Verwendung von oralen Steroiden war verboten.12

Die Behandlung von AE im Zusammenhang mit den Injektionsstellen in den Studien EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN, CGAJ, CGAL und CGAM lag im Ermessen der Prüfärzte.12 Die Entscheidung, ob ein Patient vor der Galcanezumab-Injektion vorbehandelt werden soll, sollte im Ermessen des verschreibenden Arztes liegen.

Faktoren für Schmerzen an der Injektionsstelle und unerwünschte Ereignisse

Schmerzen an der Injektionsstelle und AE nach s.c. Injektion können in Abhängigkeit von patientenbezogenen Faktoren, Eigenschaften der Verbindung und Zelldynamik an der Injektionsstelle variieren.9,19 Zu den Beispielen gehören 

  • Injektionsgeschwindigkeit (Schmerzen an der Injektionsstelle bei schnellen Injektionen)

  • Unterschiede in der Schmerztoleranz der Patienten

  • Formulierungstemperatur (sollte idealerweise nahe der Körpertemperatur liegen)

  • Art des Injektionsgeräts (Fertigspritze oder Autoinjektor)

  • Injektionsvolumen (sollte idealerweise ≤3 ml sein)

  • physiologischer pH und 

  • Bestandteile.9

Wie in Tabelle 6 vermerkt wurde bei den mit Placebo und den mit Galcanezumab behandelten Patienten eine ähnliche Inzidenz von Schmerzen an der Injektionsstelle bei kurzfristiger Exposition beobachtet. Dies könnte eine Erklärung für die Möglichkeit sein, dass formulierungsbasierte Faktoren zu Schmerzen an der Injektionsstelle geführt haben können, darunter 

  • ein nicht physiologischer pH-Wert von weniger als 7 (der Galcanezumab-pH beträgt 5,3 bis 6,3) und

  • das Vorhandensein von Polysorbat 80.9

Andere inaktive Bestandteile in der Galcanezumab-Formulierung umfassen L-Histidin, L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat und Natriumchlorid.9

Referenzen

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3. Skljarevski V, Matharu M, Millen BA, et al. Efficacy and safety of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: Results of the EVOLVE-2 Phase 3 randomized controlled clinical trial. Cephalalgia. 2018;38(8):1442-1454. http://dx.doi.org/10.1177/0333102418779543

4. Detke HC, Goadsby PJ, Wang S, et al. Galcanezumab in chronic migraine: the randomized, double-blind, placebo-controlled REGAIN study. Neurology. 2018;91(24):e2211-e2221. http://dx.doi.org/10.1212/WNL.0000000000006640

5. Detke HC, Reuter U, Lucas C, et al. Galcanezumab in patients with treatment-resistant migraine: results from the open-label phase of the CONQUER phase 3 trial. Poster presented at: 14th European Headache Federation (EHF Virtual); June 29-July 2, 2020.

6. Mulleners WM, Kim BK, Láinez MJA, et al. Safety and efficacy of galcanezumab in patients for whom previous migraine preventive medication from two to four categories had failed (CONQUER): a multicentre, randomised, double-blind, placebo-controlled, phase 3b trial. Lancet Neurol. 2020;19(10):814-825. http://dx.doi.org/10.1016/S1474-4422(20)30279-9

7. Camporeale A, Kudrow D, Sides R, et al. A phase 3, long-term, open-label safety study of galcanezumab in patients with migraine. BMC Neurol. 2018;18(1):188. http://dx.doi.org/10.1186/s12883-018-1193-2

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9. Stauffer VL, Wang S, Bonner J, et al. Evaluation of injection-site-related adverse events with galcanezumab: a post hoc analysis of phase 3 studies in participants with migraine. BMC Neurology. 2020;20(1):194. https://doi.org/10.1186/s12883-020-01775-4

10. Stauffer VL, Dodick DW, Zhang Q, et al. Evaluation of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: the EVOLVE-1 randomized clinical trial. JAMA Neurol. 2018;75(9):1080-1088. http://dx.doi.org/10.1001/jamaneurol.2018.1212

11. Skljarevski V, Matharu M, Millen BA, et al. Efficacy and safety of galcanezumab for the prevention of episodic migraine: results of the EVOLVE-2 phase 3 randomized controlled clinical trial. Cephalalgia. 2018;38(8):1442-1454. http://dx.doi.org/10.1177/0333102418779543

12. Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.

13. Stauffer VL, Sides R, Lanteri-Minet M, et al. Comparison between prefilled syringe and autoinjector devices on patient-reported experiences and pharmacokinetics in galcanezumab studies. Patient Prefer Adherence. 2018;12:1785-1795. http://dx.doi.org/10.2147/ppa.s170636

14. Bangs ME, Kudrow D, Wang S, et al. Safety and tolerability of monthly galcanezumab injections in patients with migraine: integrated results from migraine studies. BMC Neurol. 2020;20(1):90. http://dx.doi.org/10.1186/s12883-020-01675-7

15. Martinez JM, Hindiyeh N, Anglin G, et al. Assessment of immunogenicity from galcanezumab phase 3 trials in patients with episodic or chronic migraine. Cephalalgia. 2020;40(9):978-989. https://doi.org/10.1177/0333102420920642

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Glossar

AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event)

MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities)

NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika

SAE = schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis (serious adverse event)

s.c. = subkutan

TEADA = während der Therapie aufgetretener Antikörper gegen das Arzneimittel (treatment-emergent anti-drug antibody)

TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment emergent adverse event)

Anhang

Migräne-Prophylaxe: Zusammenfassung der unerwünschten Ereignisse im Zusammenhang mit der Injektionsstelle

Tabelle 6. Zusammenfassung der mit der Injektionsstelle verbundenen AE während der doppelblinden Behandlung der Phase 3: EVOLVE-1, EVOLVE-2, REGAIN9,12a

Ereignisbc

PBO
n = 1451
n (%)

GMB 120 mg
n = 705
n (%)

GMB 240 mg
n = 730
n (%)

GMB, gepoolt
n = 1435
n (%)

Patienten mit ≥1 TEAE

183 (12,6)

128 (18,2)d

166 (22,7)de

294 (20,5)d

Patienten mit ≥1 TEAE ohne Schmerzen an der Injektionsstellef

60 (4,1)

70 (9,9)d

106 (14,5)dg

176 (12,3)d

Schmerzen an der Injektionsstelle

138 (9,5)

71 (10,1)

85 (11,6)

156 (10,9)

Unspezifizierte Reaktion an der Injektionsstelle

14 (1,0)

22 (3,1)d

45 (6,2)dh

67 (4,7)d

Erytheme an der Injektionsstelle

20 (1,4)

20 (2,8)i

29 (4,0)d

49 (3,4)d

Pruritus an der Injektionsstelle

2 (0,1)

15 (2,1)d

24 (3,3)d

39 (2,7)d

Blutergüsse an der Injektionsstelle

9 (0,6)

4 (0,6)

10 (1,4)

14 (1,0)

Schwellungen an der Injektionsstelle

1 (0,1)

8 (1,1)d

4 (0,6)j

12 (0,8)k

Ausschlag an der Injektionsstelle

2 (0,1)

6 (0,9)l

4 (0,6)

10 (0,7)m

Verhärtung an der Injektionsstelle

1 (0,1)

3 (0,4)

3 (0,4)

6 (0,4)

Beschwerden an der Injektionsstelle

3 (0,2)

3 (0,4)

2 (0,3)

5 (0,4)

Hämatom an der Injektionsstelle

7 (0,5)

1 (0,1)

3 (0,4)

4 (0,3)

Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

3 (0,4)n

4 (0,3)o

Raumforderung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (0,4)p

0 (0,0)

3 (0,2)

Blutung an der Injektionsstelle

2 (0,1)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Entzündung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Reizung an der Injektionsstelle

3 (0,2)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Urtikaria an der Injektionsstelle

1 (0,1)

1 (0,1)

1 (0,1)

2 (0,1)

Verfärbung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

Ödem an der Injektionsstelle

1 (0,1)

1 (0,1)

0 (0,0)

1 (0,1)

Papel an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,1)

0 (0,0)

1 (0,1)

Bläschen an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,1)

1 (0,1)

Wärme an der Injektionsstelle

1 (0,1)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

a In diesen Studien wurde eine Fertigspritze verwendet.

b Bevorzugter Begriff.

c Alle in der MedDRA-Version 19.1 aufgeführten AE aus dem Bereich der HLT-Bezeichnung "Reaktionen an der Injektionsstelle" wurden analysiert.

d p < 0,001 vs Placebo.

e p = 0,033 vs GMB 120 mg.

f Am häufigsten berichtete Begriffe (nicht weniger als 1,5 % aller bevorzugten Begriffe, einschließlich: Reaktion an der Injektionsstelle, Erythem an der Injektionsstelle und Pruritus an der Injektionsstelle).

g p = 0,008 vs GMB 120 mg.

h p = 0,006 vs GMB 120 mg.

i p = 0,017 vs Placebo.

j p = 0,028 vs Placebo.

k p = 0,002 vs Placebo.

l p = 0,011 vs Placebo.

m p = 0,02 vs Placebo.

n p = 0,015 vs Placebo.

o p = 0,044 vs Placebo.

p p = 0,012 vs Placebo.

Tabelle 7. Zusammenfassung der mit der Injektionsstelle verbundenen AE: CONQUER-Studie5,6,12a

 

PBO
n = 230
n (%)

GMB 120 mg
n = 232
n (%)

GMB 120 mg
n = 457
n (%)

Ereignisbc

Doppelblinde Behandlungsphase

Offene Behandlungsphased

Patienten mit ≥1 TEAE

23,0 (10,0)

16 (6,9)

50 (10,9)

Erytheme an der Injektionsstelle

6 (2,6)

8 (3,5)

19 (4,2)

Schmerzen an der Injektionsstelle

13 (5,7)

5 (2,2)

20 (4,4)

Pruritus an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (1,3)

9 (2,0)

Ödem an der Injektionsstelle

0 (0,0)

2 (0,9)

3 (0,7)

Verfärbung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

1 (0,4)

3 (0,7)

Überempfindlichkeit an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,4)

1 (0,2)

Verhärtung an der Injektionsstelle

4 (1,7)

1 (0,4)

5 (1,1)

Parästhesie an der Injektionsstelle

3 (1,3)

1 (0,4)

3 (0,7)

Schwellungen an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,4)

2 (0,4)

Blutergüsse an der Injektionsstelle

4 (1,7)

0 (0,0)

2 (0,4)

Hämatom an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

1 (0,2)

Reaktionen an der Injektionsstelle

6 (2,6)e

0 (0,0)

8 (1,8)

Entzündung an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Reizung an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Ausschlag an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Bläschen an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Wärme an der Injektionsstelle

NR

NR

1 (0,2)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); NR = nicht berichtet (not reported); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

a In dieser Studie wurde eine Fertigspritze verwendet.

b Bevorzugter Begriff.

c Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Injektionsstellen wurden unter Verwendung von Begriffen aus dem Bereich der HLT-Bezeichnung "Reaktionen an der Injektionsstelle" von MedDRA Version 22.0 definiert.

d Mit Galcanezumab behandelte Population: Patienten, die bis zu 6 Monate lang mit Galcanezumab behandelt wurden und Placebo-Patienten in der doppelblinden Behandlungsphase, die während der offenen Behandlungphase Galcanezumab erhielten.

e p = 0,015 vs GMB 120 mg.

Tabelle 8. Zusammenfassung der mit der Injektionsstelle verbundenen AE: Phase-2-Studie mit japanischen Patienten mit episodischer Migräne8,12a

Ereignisbc

PBO
n = 230
n (%)

GMB 120 mg
n = 115
n (%)

GMB 240 mg
n = 114
n (%)

GMB gepoolt
n = 229
n (%)

Patienten mit ≥1 TEAE

13 (5,7)

30 (26,1)d

45 (39,5)de

75 (32,8)d

Patienten mit ≥1 TEAE ohne Schmerzen an der Injektionsstelle

12 (5,22)

27 (23,5)d

43 (37,7)de

70 (30,6)d

Erytheme an der Injektionsstelle

5 (2,2)

17 (14,8)d

31 (27,2)de

48 (21,0)d

Pruritus an der Injektionsstelle

0 (0,0)

10 (8,7)d

23 (20,2)de

33 (14,4)d

Schwellungen an der Injektionsstelle

3 (1,3)

12 (10,4)d

12 (10,5)d

24 (10,5)d

Schmerzen an der Injektionsstelle

3 (1,3)

7 (6,1)f

8 (7,0)f

15 (6,6)f

Verhärtung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

3 (2,6)

3 (2,6)

6 (2,6)

Entzündung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

3 (2,6)f

0 (0,0)

3 (1,3)

Ausschlag an der Injektionsstelle

2 (0,9)

0 (0,0)

3 (2,6)

3 (1,3)

Wärme an der Injektionsstelle

0 (0,0)

2 (1,7)

1 (0,9)

3 (1,3)

Blutergüsse an der Injektionsstelle

4 (1,7)

2 (1,7)

0 (0,0)

2 (0,9)

Raumforderung an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,9)

2 (0,9)

Urtikaria an der Injektionsstelle

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,9)

2 (0,9)

Dermatitis an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,4)

Ekzem an der Injektionsstelle

0 (0,0)

0 (0,0)

1 (0,9)

1 (0,4)

Blutung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

1 (0,9)

0 (0,0)

1 (0,4)

Verfärbung an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Beschwerden an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Reaktionen an der Injektionsstelle

1 (0,4)

0 (0,0)

0 (0,0)

0 (0,0)

Abkürzungen: AE = unerwünschtes Ereignis (adverse event); GMB = Galcanezumab; MedDRA = medizinisches Wörterbuch für Aktivitäten im Rahmen der Arzneimittelzulassung (Medical Dictionary for Regulatory Activities); PBO = Placebo; TEAE = während der Therapie aufgetretenes unerwünschtes Ereignis (treatment-emergent adverse event).

a In dieser Studie wurde eine Fertigspritze verwendet.

b Bevorzugter Begriff.

c Unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit Injektionsstellen wurden unter Verwendung von Begriffen aus dem Bereich der HLT-Bezeichnung "Reaktionen an der Injektionsstelle" von MedDRA Version 21.1 definiert.

d p < 0,001 vs Placebo.

e p < 0,05 vs GMB 120 mg.

f p < 0,05 vs Placebo.

Datum der letzten Prüfung: 2020 M07 31


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