Cyramza® Ramucirumab

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Cyramza® (Ramucirumab): Schwangerschaft und Stillzeit

Basierend auf seinem Wirkmechanismus kann Ramucirumab fötalen Schaden verursachen. Während der Behandlung mit Ramucirumab wird das Stillen nicht empfohlen.

Zusammenfassung der Risiken für die Schwangerschaft

Es wurden keine Tierstudien speziell durchgeführt, um die Wirkung von Ramucirumab auf die weibliche Reproduktion und fötale Entwicklung zu untersuchen, und es gibt keine Daten über die Anwendungvon Ramucirumab bei schwangeren Frauen.1

Basierend auf dem Wirkmechanismus von Ramucirumab ist es wahrscheinlich, dass Ramucirumab die Angiogenese hemmen wird und damit potentiell unerwünschte Effekte auf die Schwangerschaft und die postnatale Entwicklung haben kann.1

Cyramza darf nur dann angewendet werden, wenn der potentielle Nutzen für die Mutter das Risiko während der Schwangerschaft rechtfertigt. Wenn eine Patientin während der Therapie mit Ramucirumab schwanger wird, muss sie über das potentielle Risiko für die Schwangerschaft und das Risiko für den Fötus aufgeklärt werden. Die Behandlung mit Cyramza wird während einer Schwangerschaft und bei gebärfähigen Frauen ohne effektive Maßnahmen zur Kontrazeption nicht empfohlen.1

Basierend auf der Halbwertszeit von Ramucirumab sollten gebärfähige Frauen angewiesen werden, während der Behandlung mit Ramucirumab sowie bis zu mindestens 3 Monate nach der letzten Dosis von Ramucirumab nicht schwanger zu werden.1

Daten aus Tierstudien

Anhand tierischer Modelle ist ein Zusammenhang zwischen

  • Angiogenese,

  • VEGF und

  • VEGF Rezeptor-2

und kritischen Aspekten der

  • weiblichen Reproduktion,

  • embryofetaler Entwicklung und

  • postnataler Entwicklung erkennbar.1

Zusammenfassung der Risiken für das Stillen

Es wurden keine Studien durchgeführt um den Einfluss von Ramucirumab auf

  • Milchproduktion

  • seine Anwesenheit in der Muttermilch, oder

  • seine Effekte auf gestillte Kinder festzustellen.1

Es ist nicht bekannt, ob Ramucirumab in  die Muttermilch übergeht. Die Exkretion in die Milch und eine orale Aufnahme werden als gering eingeschätzt. Da ein Risiko für das Neugeborene/den Säugling nicht ausgeschlossen werden kann, sollten Frauen während der Therapie mit Ramucirumab das Stillen abbrechen und auch nach Therapieende mindestens 3 Monate nicht  stillen.1

Referenzen

1. Cyramza [Fachinformation]. Eli Lilly Niederlande B.V., Niederlande.

Glossar

VEGF = vascular endothelial growth factor, Vaskulärer Endothelial-Wachstumsfaktor

VEGFR-2 = vascular endothelial growth factor receptor-2,  Vaskulärer Endothelial-Wachstumsfaktor-Rezeptor-2

Datum der letzten Prüfung: 2019 M03 20


Fragen Sie Lilly

Rufen Sie uns an

(montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr)
Medizinische Information
06172-273-2222
Feedback
(08 00) 5 45 59 77
Ihre Meinung ist uns wichtig. Wir freuen uns auf Ihre Wünsche, Anregungen oder auch Kritik.

Weitere Kontaktmöglichkeiten

Live Chat montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Kontaktformular