Forsteo® Teriparatid

Die folgenden Informationen werden als Antwort auf Ihre Anfrage zur Verfügung gestellt und können Informationen über Dosierung, Formulierungen und Bevölkerungsgruppen enthalten, die sich von der Zulassung unterscheiden.

Amwendung von Forsteo® (Teriparatid) bei Patienten mit Krebserkrankung in der Vorgeschichte

Bei Patienten mit Krebserkrankung in der Vorgeschichte ist vor dem Einsatz von Forsteo die Art der Tumorerkrankung, das Risiko für Knochenmetastasen und die Dauer der Remission zu beachten.

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Welches Risiko besteht bei der Anwendung von Teriparatid bei Patienten mit Krebs in der Vorgeschichte?

Angehörige von Gesundheitsberufen sollten den beabsichtigten Nutzen von Teriparatid sorgfältig gegen die theoretischen Risiken bei Patienten mit Krebs in der Vorgeschichte abwägen, wie z. B.

  • die Möglichkeit des Vorhandenseins von mikrometastatischen Tumorzellen im Knochenmark, selbst wenn der Patient mehrere Jahre krebsfrei zu sein scheint, und
  • die potenzielle Auswirkung eines hohen Knochenstoffwechsels in diesen Zellen.1

Eine stimulierende Wirkung von Teriparatid auf hämatopoetische Stammzellen kann theoretisch ein Problem für Patienten mit einer Vorgeschichte von hämatologischen Krebserkrankungen darstellen.1

Teriparatid ist kontraindiziert bei Patienten mit vorausgegangener Strahlentherapie mit externer Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.2

Patienten mit malignen Skeletterkrankungen oder Knochenmetastasen dürfen nicht mit Teriparatid behandelt werden.2

Eine vollständige Liste der Kontraindikationen finden Sie in der Fachinformation für Forsteo.2

Welche Art von Krebs ist dafür bekannt, in die Knochen zu metastasieren?

Die häufigsten Krebsarten, die in den Knochen metastasieren sind (mit absteigender Häufigkeit):

  • Brustkrebs
  • Prostatakrebs
  • Lungenkrebs
  • Kolonkarzinom
  • Magenkarzinom
  • Blasenkrebs
  • Gebärmutterkrebs
  • Rektumkarzinom
  • Schilddrüsenkrebs und
  • Nierenkrebs.3

Weitere Faktoren, die das Risiko von Knochenmetastasen beeinflussen, umfassen:

  • TNM-Klassifikation
  • Östrogenrezeptorstatus bei Patienten mit Brustkrebs in der Vorgeschichte.3

Wurden Patienten mit Krebs in der Vorgeschichte in klinische Studien eingeschlossen?

Patienten mit Krebs in der Vorgeschichte wurden nicht speziell für klinische Studien zu Teriparatid rekrutiert.4

Die Studienausschlusskriterien für die klinischen Studien zu Teriparatid umfassten

  • Patienten mit einer Vorgeschichte von Karzinomen in den letzten 5 Jahren oder
  • Patienten, die derzeit auf Karzinomverdacht untersucht werden.4

Zu den Patienten, die an klinischen Studien zu Teriparatid teilnehmen dürfen, zählten:

  • Patienten, bei denen oberflächliche Läsionen der Haut (z. B. Basalzell- oder Plattenepithelkarzinom) entfernt worden waren, oder
  • Patienten mit einer Vorgeschichte von Carcinoma in situ des Gebärmutterhalses oder der Gebärmutter.4

Referenzen

1Farooki A, Fornier M, Girotra M. Anabolic therapies for osteoporosis. N Engl J Med. 2007;357(23):2410-2411. http://dx.doi.org/10.1056/NEJMc076405

2Forsteo [Fachinformation]. Eli Lilly Nederland B.V., Niederlande.

3File E, Deal C. Clinical update on teriparatide. Curr Rheumatol Rep. 2009;11(3):169-176. https://doi.org/10.1007/s11926-009-0023-3

4Data on file, Eli Lilly and Company and/or one of its subsidiaries.

Datum der letzten Prüfung: 12. November 2020


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